vor rund zwei Wochen gelang es BP endlich, das Bohrloch im Golf von Mexiko zumindest provisorisch zu verschließen. Monatelang demonstrierte der Ölkonzern, wie wenig er Tiefseebohrungen im Griff hat. Doch anstatt hieraus Konsequenzen zu ziehen, will BP bereits in wenigen Wochen die nächste Bohrung starten. Im Mittelmeer, vor der Küste Libyens, will der Öl-Multi in noch größerer Tiefe als am Golf von Mexiko eine neue Ölquelle erschließen.
Gemeinsam können wir die dreisten Pläne von BP durchkreuzen! Das Unternehmen kämpft schon jetzt mit seinem ramponierten Image und wird auf Protest der hiesigen Konsument/innen sehr sensibel reagieren. Schließlich ist BP mit der Marke Aral bundesweit Marktführer beim Betrieb von Tankstellen.
Appellieren Sie an BP, die neue Tiefseebohrung zu stoppen!
Der Hunger nach neuen Ölquellen hat in den letzten Jahren zu einer enormen Zunahme von Tiefseebohrungen geführt. Dabei existiert für Bohrungen ab 200 Meter Tiefe keine Technik, mit der Störfälle zuverlässig behoben werden könnten. Taucher können hier auf Grund extremen Drucks, völliger Dunkelheit und eiskalten Temperaturen nicht zum Einsatz kommen und die eingesetzten Roboter scheiterten im Golf von Mexiko regelmäßig.
Die Rechte für die Bohrungen in der Mittelmeerbucht Große Syrte hat BP vor drei Jahren von Libyen für 900 Millionen Dollar erworben - die bis dato größte Einzelinvestition in der Geschichte des Konzerns. Doch noch ist offen, ob BP sich wirklich traut, nach der gigantischen Ölpest im Golf von Mexiko die nächste Tiefseebohrung in über 2.000 Meter Tiefe zu starten. Jetzt kommt es auf unseren Protest an!
Verlangen Sie von BP, die Tiefseebohrungen zu unterlassen!
Was sonst bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz
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1. Atomkraft: Bereiten Sie Atompolitiker/innen einen "Heißen Sommer"!
In möglichst vielen Wahlkreisen wollen wir am 21. August "mal richtig abschalten" - und die Bundestagsabgeordneten weiter unter Druck setzen, endlich die Atomkraftwerke abzuschalten. In etlichen Städten sind Campact-Aktive bereits dabei, die Aktionen vorzubereiten. Doch durch die Urlaubszeit haben wir bislang weniger Rückmeldungen als gedacht. Können auch Sie eine Aktion bei Ihnen vor Ort organisieren? Wir unterstützen Sie dabei!
Melden Sie sich bei uns (bis Donnerstag Abend) und organisieren Sie mit!
2. Campact: Transparente Finanzen in der Zivilgesellschaft
In der Bundesrepublik gibt es keine einheitlichen Veröffentlichungsregeln für gemeinnützige Organisationen. Doch wer für das Gemeinwohl aktiv ist, sollte der Öffentlichkeit auch sagen, woher die finanziellen Mittel für die Arbeit stammen und wofür genau sie verwendet werden. Das sind die Ziele der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, die Transparency International mit weiteren Trägern ins Leben gerufen hat. Campact unterstützt diese Initiative und veröffentlicht daher einen Transparenzbericht.
Lesen Sie den Campact-Transparenzbericht!
3. Campact: Organizer/in bei Campact werden
Wir suchen zum 1. Oktober 2010 oder früher eine/n Organizer/in, der/die unsere
CampaignerInnen bei der Durchführung von Aktionen und Kampagnen unterstützt. Die Stelle (39h/W) ist unbefristet und wird in Anlehnung an TVÖD 8 bezahlt.
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