Donnerstag, 30. September 2010

Wir wollen diese Entscheidung kippen

.ausgestrahlt-Newsletter
30. September 2010
es schreibt: Matthias Weyland

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

die Bundesregierung begibt sich auf Kollisionskurs zur gesellschaftlichen
Mehrheit: Das Kabinett hat die angekündigte AKW-Laufzeitverlängerung
vorgestern einfach durchgewunken. Da mutet das zeitgleich veröffentlichte
Gutachten des Umweltministeriums, das über 80 Sicherheitsmängeln im AKW
Biblis B auflistet, schon wie Realsatire an. Dies ist also der nächste Akt
der Schmierenkomödie in der Pro-Atom-Klientelpolitik. Noch im Oktober soll
das neue Atomgesetz durch den Bundestag, damit es zum 1. Januar in Kraft
tritt.

Doch wir sagen: Damit kommen sie nicht durch! Und seit der Demonstration
der 100.000 vorletztes Wochenende in Berlin sind wir da nochmal deutlich
zuversichtlicher geworden. Zuerst, als die Zeitungen schrieben, dies sei
der Beginn einer neuen Anti-AKW-Bewegung, haben wir noch den Kopf
geschüttelt, weil diese neue Bewegung ja schon seit bald zwei Jahren im
Kommen ist. Aber inzwischen merken auch wir anhand der vielen begeisterten
Rückmeldungen zur Demo und anhand unzähliger neuer empörter örtlicher
Aktivitäten gegen die Atompolitik der Bundesregierung, dass der 18.9. eine
neue Stufe des Protestes gezündet hat.

Was die Bundesregierung jetzt beschlossen hat, könnte manche zum
Verzweifeln bringen. Umso ermutigender, dass viele Menschen von der
Berliner Demonstration mit neuer Energie und Motivation nach Hause
gefahren sind. Es ist ähnlich wie derzeit bei den Protesten gegen
„Stuttgart 21“: Nur, weil eine Entscheidung getroffen wurde, ist das noch
lange kein Grund, die Auseinandersetzung aufzugeben, ganz im Gegenteil:
Wir wollen diese Entscheidung kippen!

Deshalb wollen wir in diesem Newsletter vor allem nach vorne schauen. Auf
die nächsten Wochen mit mächtigen und phantasievollen Anti-Atom-Protesten
und vielen widerständigen Aktionen.

jetzt erst recht, sagt
Matthias Weyland
(für das ganze .ausgestrahlt-Team)


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Inhalt
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1. Energiekonzept durchgewunken
2. Heißer Herbst geht weiter - Proteste in Stuttgart und München
3. Mobilisierung für Gorleben geht in heiße Phase – jetzt loslegen!
4. Montagsspaziergänge gegen Atomkraft
5. Nur noch heute: Anti-Atom wählen beim Utopia-Award
6. Viele Blicke über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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1. Energiekonzept durchgewunken
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Mitte des Monats hatten wir den "Atomdeal" und das Energiekonzept der
Regierung detailliert kritisiert (http://bit.ly/bUom1h). Bei der jetzigen
Kabinettsentscheidung wurden die ursprünglichen Pläne dann noch weiter
aufgeweicht. Entgegen der Ankündigung gibt es nach wie vor keinen
zusätzlicher Schutz der AKW vor Terrorgefahren, zudem keine energetische
Sanierungspflicht im Gebäudebereich. Da brauchte es dann
verständlicherweise auch fünf Minister, um die Entscheidung in der
Bundespressekonferenz der Öffentlichkeit zu erklären.

Aber noch gilt: die Regierung muss nicht nur mit dem zunehmenden Protest
zurechtkommen, das Gesetzespaket muss immer noch durch den Bundestag. Und
nach wie vor bleibt das Problem der Bundesratsbeteiligung sowie mehrerer
angekündigter Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht. Alles in allem
nicht nur ein fahrlässiger Umgang mit der Hochrisikotechnologie Atomkraft,
sondern auch mit der Rechtssicherheit der Gesetzgebung.

Einen taz-Kommentar von Jochen Stay zu den Erfolgsaussichten der
Anti-AKW-Bewegung angesichts der Regierungsentscheidung findest Du hier:
http://bit.ly/aJoI6p


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2. Heißer Herbst geht weiter - Proteste in Stuttgart und München
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Am 6. Oktober soll in Stuttgart der baden-württembergische Landtag
umzingelt werden. Ein breites Bündnis ruft dazu auf, Atom-Freund Mappus
auf die Pelle zu rücken und endlich abzuschalten. Drei Tage später, am 9.
Oktober, geht es weiter mit einem symbolisches Band für Erneuerbare und
einer Menschenkette gegen Atomkraft quer durch ganz München. Mehr Infos
und Mitfahrbörsen für beide Termine unter:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen


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3. Mobilisierung für Gorleben geht in heiße Phase – jetzt loslegen!
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Atomkraft macht Atommüll – und niemand weiß, wohin damit. Nirgends wird
das deutlicher als beim sinnlosen Verschieben des hochradioaktiven Abfalls
nach Gorleben. Voraussichtlich vom 5. bis 8. November soll der nächste
Castor-Transport in die Zwischenlagerhalle dort rollen. Zugleich hat die
Bundesregierung angekündigt, den von Rissen durchzogenen und von
Grundwasser umspülten Gorlebener Salzstock weiter "erkunden" zu wollen.
Beides werden wir nicht einfach hinnehmen! Wer das Atommüllproblem
begrenzen will, muss als erstes die weitere Produktion von Atommüll
stoppen. Das bedeutet: Atomkraftwerke abschalten. Der Protest gegen den
Castor-Transport in diesem Herbst wird zum Protest gegen die Atomkraft als
solche!

Jetzt geht die Mobilisierung für die Proteste in die heiße Phase. Bestelle
Plakate, organisiere einen Bus oder sichere Dir eine Mitfahrgelegenheit!
Mach auch schon mit beim bundesweiten Castor-Strecken-Aktionstag am 23.
Oktober! Hinweise, wie Du die Mobilisierung unterstützen kannst sowie
Infos zu allen geplanten Protestaktionen, einen Busleitfaden und eine
Mitfahrbörse findest Du auf der ständig aktualisierten Seite
http://www.ausgestrahlt.de/castor


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4. Montagsspaziergänge gegen Atomkraft
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Der BUND in Rheinland-Pfalz hat damit begonnen, in zahlreichen Städten
Montagsspaziergänge gegen Atomenergie zu organisieren. Und jeden Montag
kommen mehr Leute zusammen. Wir finden: Ein nachahmenswertes Beispiel. Wie
wäre es, wenn bundesweit in immer mehr Städten und Orten in den nächsten
Wochen jeden Montag für die Stilllegung der Atomkraftwerke demonstriert
würde? Schließlich will der Bundestag am 29. Oktober über die
AKW-Laufzeiten entscheiden. Da kann es nicht schaden, im Oktober Montag
für Montag den öffentlichen Druck zu erhöhen. Deshalb sprich doch mal
andere in Deiner Stadt oder Deiner Region an, ob Ihr auch zu
Montagsspaziergängen zusammenkommen wollt. Was in Rheinland-Pfalz bereits
gelaufen ist, siehst Du hier:
http://bit.ly/bjYy2X


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5. Nur noch heute: Anti-Atom wählen beim Utopia-Award
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Die Internet-Plattform Utopia wählte kürzlich den .ausgestrahlt-Sprecher
Jochen Stay als einen von drei FinalistInnen um den Utopia-Award 2010. Mit
diesem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die mit gutem Beispiel
vorangehen, neue Wege für eine nachhaltige Gesellschaft bereiten und ihre
Mitmenschen zum Mitmachen und mitgestalten aktivieren. Wir vom
.ausgestrahlt- Team freuen uns darüber! Wenn Ihr das ähnlich seht, dann
stimmt am besten gleich ab, die Wahl läuft nur noch heute!
http://bit.ly/c6X7sP


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6. Viele Blicke über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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- Unter dem Motto 1.000 Menschen – 1.000 km! startet am 5. und 6.
November die längste Anti-Atom-Demonstration aller Zeiten. 1.000 Kilometer
Anti-Atom-Demo, der X-Train quer durch die Republik bis nach Dannenberg.
Bis zum 8.10. müssen 500 Tickets verkauft sein, damit der Zug auch rollen
kann. Mehr Infos unter:
http://www.antiatombonn.de/

- Prozess gegen AtomkraftgegnerInnen. Einige der AktivistInnen, die 2008
den Castor-Transport 12 Stunden an der französisch-deutschen Grenze bei
Wörth aufgehalten haben, stehen jetzt vor Gericht und freuen sich über
Unterstützung: Amtsgericht Kandel, 6. Oktober 2010, 9 Uhr, Saal 25 - Mehr
Infos:
http://bloXberg.blogsport.de

- Stars werden Fans: Die Band "Wir sind Helden" lässt auf ihrer Homepage
die Sonne aufgehen und verlinkt zu .ausgestrahlt. Wir sagen Danke für mehr
Sonne im Leben! Siehe:
http://www.wirsindhelden.de/ (mit flash)

- Auch die Deutsche Umwelthilfe gibt KünstlerInnen und Prominenten, die
gegen Atomkraft sind, in ihrer neuen Kampagne ein Gesicht:
http://wir-sind-aussteiger.de/

- Campact hat zu einer Telefondemo aufgerufen: Abgeordnete der Koalition
werden massenhaft angerufen, um diese vor der Entscheidung im Parlament
mit den Argumenten der AtomkraftgegnerInnen zu konfrontieren:
http://www.campact.de/atom2/wk3/wkmail

- Aktuelle Infos zu den geplanten Castor-Transporten vom westfälischen
Ahaus nach Russland und dem Widerstand dagegen unter
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/

- TV-Tipp: Frontal21 vom Dienstag über die aktuellen Sicherheitsmängel im
AKW Biblis B:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/1151122

_______________________________________________

.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de

Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews

Mittwoch, 29. September 2010

URGENT FOREST ALERT! Urge Forest Stewardship Council to Stop Greenwashing Industrial Primary Forest Logging

ACTION ALERT PLEASE SHARE WIDELY!

Urge Forest Stewardship Council to Stop Greenwashing Industrial Primary Forest Logging

By Forests.org, a project of Ecological Internet
September 28, 2010

TAKE ACTION HERE NOW:
http://forests.org/shared/alerts/sendsm.aspx?id=fsc_logging

The Forest Stewardship Council (FSC) and its members, certifiers and suppliers must commit to ending the certification of primary forest timbers as being environmentally beneficial, falsely implying their sustainability, to achieve global forest and ecological sustainability. Please participate in EI's on-going global campaign to end primary forest logging, and to protect and restore old forests, as keystone responses to abrupt climate change, biodiversity loss and global ecosystem collapse. Please take action to ensure FSC stops certifying primary forest logging; even as together we continue to successfully confront rapacious logging companies and their government enablers - 4 major victories in last months alone!

DISCUSS THIS ALERT:
http://www.facebook.com/ecointernet & http://forests.org/blog/

P.S. You will be forwarded to two further crucial and on-going alerts, and then asked to follow EI’s Eco-Newsfeed on Facebook.

---
Please support Ecological Internet's campaigns to protect and restore old
forests at http://www.rainforestportal.org/shared/donate/

You are subscribed to ecological_internet as HerbertVater@web.de.

Before unsubscribing, please consider modifying your list profile at:
http://www.ecoearth.info/shared/subscribe/welcome.aspx?email=HerbertVater@web.de

To unsubscribe, send a blank email to leave-441475-175032P@email.ecoearth.info
Or click here:
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Dienstag, 28. September 2010

Letzter Vorstoß für das Gentech-Moratorium

Liebe Freundinnen und Freunde,
Die Eu-Kommission hat den Anbau von Gentech-Pflanzen genehmigt und damit die Profite der Gentech-Lobby über die Bedenken der Bürger gestellt. Über 940.000 von uns haben bereits gegen die Entscheidung unterzeichnet. Klicken Sie unten und helfen Sie uns, 1 Million Unterschriften für eine Petition zu sammeln, in der wir unabhängige Forschung und strenge Auflagen für genmanipulierte Nahrungsmittel fordern:


Unterzeichnen Sie jetzt!




Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die Europäische Kommission den Anbau von Gentech-Pflanzen zugelassen! Doch schon 940.000 von uns haben gegen diese Entscheidung unterzeichnet.

Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% der Europäer, die zuerst sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger beteiligen.

Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese E-Mail an Ihre Freunde und Familien weiter:

https://secure.avaaz.org/de/eu_gmo/?vl

Verbraucher-, Gesundheits-, Umwelt- und Bauernverbände protestieren seit langem gegen die wenigen internationalen Gentechnik-Konzerne, die einen so massiven Einfluss auf die europäische Landwirtschaft ausüben. Mit dem Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen sind zahlreiche Bedenken verbunden: Verunreinigung angrenzender Ackerflächen, enorme Belastung der Umwelt durch den exzessiven Einsatz zusätzlicher Pestizide; die Zerstörung der Artenvielfalt und der regionalen Landwirtschaft und nicht zuletzt die Auswirkungen von "Genfood" auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Während sich einige EU Mitgliedstaaten deutlich gegen die Entscheidung ausgesprochen haben, unterstützt die EU-Kommission den Anbau der "BASF-Kartoffel" Amflora und Monsantos Mais. Italien, Österreich und Ungarn wehren sich dagegen und Frankreich fordert mehr wissenschaftliche Untersuchungen.

Noch immer gibt es keinen Konsens darüber, was die Langzeitfolgen von genmanipulierten Organismen betrifft. Die Forschungsinstitute und Kontrollbehörden werden von der Gentech-Industrie finanziert, die in erster Linie ihren Profit im Auge hat - nicht das öffentliche Wohl. Deshalb fordern die europäischen Bürger weitere unabhängige Untersuchungen, Test und Vorsichtsmaßnahmen, bevor eine genmanipulierte Pflanze in unserem Land zugelassen wird.

Die "Europäische Bürgerinitiative" gibt einer Million EU-Bürger die Gelegenheit, politische Vorschläge an die Europäische Kommission zu richten, und bietet somit eine einzigartige Chance, den Einfluss der Lobbyisten einzuschränken.

Lassen Sie uns zusammen 1 Million Unterschriften sammeln, um die Einführung von genmanipulierten Pflanzen und Produkten auf den Europäischen Markt zu stoppen. Wir fordern die Gründung von unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen, die die Auswirkung von Genmanipulation untersuchen und wirksame Kontrollmechansimen etablieren. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese E-Mail bitte an alle weiter, die Sie kennen:

https://secure.avaaz.org/de/eu_gmo/?vl

Voller Entschlossenheit,

Alice, Benjamin, Ricken, Luis, Pascal, Graziela und das gesamte Avaaz-Team.

Weitere Informationen:

Weitere EU-Länder klagen gegen Amflora
http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=20848&Itemid=519

Der Fund nicht genehmigter Gen-Kartoffeln auf einem Acker des BASF-Konzerns verstärkt die Kontroverse über die Gentechnik:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/druck-auf-basf-waechst/-/1472780/4632550/-/index.html

Letzte Eurobarometer-Umfrage 2008 'Einstellung der europäischen Bürger zur Umwelt' , Seite 66:
http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_295_de.pdf

Monsanto Klage gegen MON810-Verbot auf Eis:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2327907

Die Welt, EU-Kommission genehmigt umstrittene Gen-Kartoffel:
http://www.welt.de/news/article6623237/EU-Kommission-genehmigt-umstrittene-Gen-Kartoffel.html

Handelsblatt, BASF will Zulassung für weitere Gen-Kartoffeln
http://www.handelsblatt.com/newsticker/unternehmen/absatz-basf-will-zulassung-fuer-weitere-gen-kartoffeln;2540535

Zeit, Die EU erlaubt den Anbau der Kartoffel "Amflora":
http://www.zeit.de/wissen/2010-03/basf-amflora-anbau

Mängel bei Risikobewertung der EU Behörde für Lebensmittelsicherheit (pdf):
http://testbiotech.org/sites/default/files/risk-reloaded_deutsch%2029.11.09.pdf

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Montag, 27. September 2010

Mit Ihrer Stimme können wir es erreichen: Uran-Grenzwert und Smiley-System!

die Nachrichten in der vergangenen Woche überschlugen sich. Gleich in zwei Kampagnen konnte foodwatch wichtige Teilerfolge erreichen: Die Bundesregierung hat endlich erstmals eine gesetzliche Höchstgrenze für Uran im Trinkwasser vorgelegt. Und die Hauptstadt will in Sachen Smiley-System Nägel mit Köpfen machen – und als erstes Land die Hygienekontrollen von Lebensmittelbetrieben veröffentlichen.

Beide Themen hatte foodwatch überhaupt erst auf die politische Agenda gebracht. Politischen Handlungsdruck konnten wir jedoch nur mit Ihrer Unterstützung erreichen: Erst, wenn den verantwortlichen Politikern klar ist, dass viele Wähler unsere Forderungen teilen, handeln sie. Dafür sind unsere E-Mail-Aktionen so wichtig. Sie zeigen, wie viele Menschen hinter den foodwatch-Positionen stehen.

Bei beiden Themen ist jedoch längst nicht alles erreicht – deshalb bitten wir Sie jetzt erneut um Ihre Hilfe.

Es ist richtig und überfällig, dass eine gesetzliche Höchstgrenze für Uran im Trinkwasser festgelegt wird. Nur: Der von der Bundesregierung vorgeschlagene Wert von 10 Mikrogramm pro Liter ist zu hoch, um Kleinkinder und Säuglinge wirksam zu schützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA von 2009, die Deutschland eigens in Auftrag gegeben hatte. Die Bundesregierung ignoriert das. Für Mineralwasser will sie zudem gar kein Uran-Limit festlegen. foodwatch will weiter Druck machen und fordert einen Grenzwert von 2 Mikrogramm, für Trink- und Mineralwasser gleichermaßen. Auch die Kleinsten und Schwächsten müssen geschützt werden! Bitte unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion für sichere Uran-Grenzen unter:

http://www.foodwatch.de/uran-aktion

Auch beim Smiley-System ist vieles noch nicht entschieden. Berlin hat angekündigt, dass von Juli 2011 an direkt in den Lebensmittelbetrieben über die Ergebnisse der jüngsten Kontrollen informiert wird. Mit Smiley-Symbolen genau wie in Dänemark, so, wie es foodwatch seit bereits fünf Jahren fordert. Ein echtes Leuchtturmprojekt – das es den anderen Bundesländern schwer macht zu erklären, warum Smileys bei ihnen nicht möglich sein sollen. Dennoch ist völlig offen, ob die anderen Länder nachziehen. Denn es regt sich Widerstand, angetrieben von der einflussreichen Gaststätten-Lobby, vor allem in Süddeutschland. Wir meinen: Smileys sollten in ganz Deutschland Schluss machen mit der Geheimniskrämerei bei Lebensmittelkontrollen! Machen Sie den Verbraucherministern aller Bundesländer jetzt klar, dass die Verbraucher das dänische Smiley-System für ganz Deutschland wollen und unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion unter:

http://www.foodwatch.de/smiley-aktion

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

__

PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Fördermitglied:


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10119 Berlin
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Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Hoffnungsschimmer für gequälte Hurghada-Delfine

Liebe Delfinfreunde,

das Ausmaß Ihrer Unterstützung unserer Protestaktion gegen die unglaubliche Delfinquälerei im ägyptischen Ferienort und Taucherparadies Hurghada am Roten Meer hat nicht
nur uns überrascht (innerhalb weniger Tage wurden über 3.100 Protest-Mails verschickt). Offensichtlich sind die ägyptischen Behörden durch die mittlerweile auch international
angelaufenen Proteste nervös geworden und haben jetzt einem Rettungsplan zugestimmt.

Die Tiere sollen in den nächsten Tagen - falls sie bis dahin die katastrophalen Haltungsbedingungen in dem kleinen Pool überleben - in einen künstlichen Salzwassersee im ca.
10 Kilometer südlich von Hurghada gelegenen Sahl Hasheesh überführt werden. Dort sollen sie den Rest der Quarantänezeit von noch etwa 2 Monaten verbringen. Es sind zwar
noch viele Fragen offen, aber es besteht jetzt zumindest Hoffnung auf die Rettung der Tiere aus dem privaten Swimmingpool in Hurghada.

Unsere Protestaktion geht dennoch weiter. Lesen Sie hier warum:

www.delphinschutz.org/aktivfuerdelfine/tierquaelerei_in_aegypten_delfine_in_privatpool.html

Direkter Link zur Online-Protestaktion:

https://www.delphinschutz.org/forms/hurghadaprotest/index.html

Wir danken allen ganz herzlich, die unsere Aktion zur Rettung der ≥Hurghada-Vier„ bislang unterstützt haben, Ihre Stimmen sind nicht ungehört geblieben! Alle, die sich noch nicht
an der Aktion beteiligt haben, bitten wir vielmals, sich noch anzuschließen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Ihr
GRD-Team
+++
Online-Spende für Delfine:
https://www.delphinschutz.org/forms/spendeonline/index.htm
+++
Unsere Erfolge für die Delfine können wir nur durch Ihr Engagement und Ihre Hilfe erreichen!
****************************************************************
Unsere Projekte helfen, Delfine vor dem Aussterben zu bewahren.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende:
Ges.z.Rettg.d.Delphine
Stadtsparkasse München
Kto.: 109 138 388
BLZ: 701 500 00
Für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE47 7015 0000 0109 1383 88
BIC: SSKMDEMM
******************************************************************
Möchten Sie den Newsletter wieder abbestellen?
Senden Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff (Subject) Austragen
an: news-abo@delphinschutz.org

Sie können Ihre E-Mail-Adresse sich auch online austragen:
https://www.delphinschutz.org/forms/newsletter/index.htm
*****************************************************************
Der Newsletter wird herausgegeben von:
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Kornwegerstr. 37 - 81375 München - Germany
Tel.: 089-74 16 04 10 - Fax: 089-74 16 04 11
Bürozeiten: Mo-Fr 9:00 - 13:00
info@delphinschutz.org
www.delphinschutz.org
Redaktion: Ulrich Karlowski (V.i.S.d.P.)
1. Vorsitzender: Rollo Gebhard
Vereinsregister 13487, Amtsgericht München

Donnerstag, 23. September 2010

Atom-Appell im Spiegel

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,

Diese Anzeige schalten wir am kommenden Montag im Spiegel, einen Tag bevor das Kabinett über das Energiekonzept entscheidet. Sehen Sie die vollständige Anzeige und helfen Sie die Kosten zu decken:


Unglaublich: Über 110.000 von uns unterschrieben die Petition gegen Kanzlerin Merkels Plan, die Lebensdauer von Atomkraftwerken drastisch zu verlängern. Jetzt verschaffen wir uns Gehör durch eine aufsehenerregende, ganzseitige Anzeige im SPIEGEL.

Wenn jetzt genug von uns einen kleinen Beitrag leisten, decken wir die Kosten für unsere Anzeige am kommenden Montag den 27. September -- einen Tag bevor das Kabinett über das Energiekonzept entscheidet. DER SPIEGEL erreicht nahezu 6 Millionen Leser, darunter Kabinettsmitglieder und Politiker. Die Anzeige sendet eine humorvolle und eindeutige Botschaft: Die Deutschen wollen am festgelegten Atomaustieg festhalten.

Lassen Sie uns nun sicherstellen, dass unsere Forderung, Deutschland zum Weltmeister der erneuerbaren Energien zu machen, laut und deutlich zu vernehmen ist. Es braucht nur 6.000 von uns, die 10 Euro spenden und die Kosten sind gedeckt. Klicken Sie auf den Link, um die Anzeige zu sehen und zu spenden:

https://secure.avaaz.org/de/spiegel_anzeige/?vl

Sollte Merkel die Laufzeitverlängerungen am Dienstag besiegeln, beugt sie sich den Profitinteressen der Atomkonzerne und ignoriert die 56% der Wähler, die sich eine sichere und nachhaltige Energieversorgung für Deutschlands Zukunft wünschen.

Diese Anzeige ist unsere beste Chance, sicherzustellen, dass unsere Regierung uns anhört. Aufgrund seines Einflusses auf die öffentliche Meinungsbildung, ist DER SPIEGEL eine der bedeutendsten deutschen Publikationen. Mit seiner langen Erfolgsgeschichte in der Enthüllung von politischen Affairen und Skandalen, ist der SPIEGEL prädestiniert für unseren Appell. Unsere satirische Anzeige wird mit Sicherheit die Aufmerksamkeit von Merkel und ihrem Kabinett erlangen.

Bitte klicken Sie auf den Link, um unsere Anzeige zu sehen und helfen sie mit einer kleinen Spende die Kosten zu decken:

https://secure.avaaz.org/de/spiegel_anzeige/?vl

Lassen Sie uns nun der Bundeskanzlerin zeigen, dass die Deutschen nicht wollen, dass unser Land zur Geisel der Atomlobby wird. Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen, dass Deutschland mithilft, die Welt in eine sichere und nachhaltige Zukunft für alle zu führen.

Julius, Alice, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Quellen: Das Bundeskabinett will am 28. September sein Energiekonzept beschließen
http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/akw-laufzeitverlaengerung-spd-bereitet-verfassungsklage-vor_aid_549853.html

Einknicken Merkels „nicht gut für politische Kultur“
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/atomdeal-der-regierung-einknicken-merkels-nicht-gut-fuer-politische-kultur;2650638

Atomdeal bringt Merkel auch in Union unter Druck
http://www.welt.de/politik/deutschland/article9532228/Atomdeal-bringt-Merkel-auch-in-Union-unter-Druck.html

Was kommt als Nächstes? http://www.welt.de/die-welt/politik/article9747952/Was-kommt-als-Naechstes.html


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Die Nachricht wurde an HerbertVater@web.de versandt. Um Ihre Adresse, Spracheinstellungen oder andere Informationen zu ändern, klicken Sie hier. Möchten Sie von unserer Liste gelöscht werden ? Klicken Sie bitte hier.

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Kühnes Saure-Gurken-Illusion...

Newsletter: Kühnes Saure-Gurken-Illusion und andere Traditionslügen
Hallo und guten Tag,
23.09.2010

was haben diese Produkte gemeinsam: „Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen“ von Kühne, „Gartenerbsen und Möhrchen“ von Bonduelle, „Maille Senf nach alter Art“ von Unilever, „Saint Albray Pfeffergenuss“ von Bongrain, „Almette Kräuter-Frischkäse“ von Hochland und die „Pommersche“ von der Rügenwalder Mühle? Ganz einfach: Sie enthalten alle Aromen. Und das, obwohl sie mit Schlagworten wie „beste natürliche Zutaten“, „erntefrisch“, „traditionell“ oder „erlesen“ – kurzum, als besonders hochwertig und traditionsreich beworben werden.

Schon längst werden viele vertraute, einfache Produkte wie Senf, Gemüsekonserven, Käse oder Gewürzgurken mit hochgradig verarbeiteten Geschmacksstoffen aufgepeppt. Verkauft werden sie uns nichtsdestotrotz als Traditions- oder „Premium“-Produkte. Und zwar zu satten Preisen. Ein besonders dreistes Beispiel für diese Werbemasche hat foodwatch jetzt auf abgespeist.de unter die Lupe genommen: das „Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen“ von Kühne.

Der Gurkentopf wird als Premium-Produkt mit angeblich „besten natürlichen Zutaten“ und „erlesenen Kräutern“ beworben. Hersteller Kühne rühmt sich nicht nur mit einer „besonderen Qualitätsphilosophie“, sondern auch mit einer Tradition „seit 1722“. Doch die angeblich so „feinen“ Traditions-Gürkchen enthalten Farbstoff und Aromen aus dem Labor. Das hat nichts mit Tradition, „erlesenen Kräutern“ und „besten natürlichen Zutaten“ zu tun, sondern ist ganz einfach ein Etikettenschwindel, mit dem Kühne Verbrauchern das Geld aus der Tasche zieht. Das „Schlemmertöpfchen“ kostet nämlich nicht nur etwa doppelt so viel wie zahlreiche andere Kühne-Gurken, sondern ist sogar teurer als manch Bio-Produkt, das tatsächlich traditionell ohne Aromen hergestellt wurde.

Kühne jubelt Verbrauchern seine ganz normal industriell hergestellte Massenware voller Aromastoffe als Naturprodukt nach alter Art unter. Solche Traditionsschwindel und Aroma-Tricksereien dürfen wir Herstellern wie Kühne nicht länger durchgehen lassen. Beschweren Sie sich deshalb jetzt bei Kühne über diesen dreisten Schwindel:

http://www.abgespeist.de/schlemmertoepfchen_feine_guerkchen/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_kuehne

Machen Sie mit!

Ihr foodwatch-Team

__

PS: Kühnes „Schlemmertöpfchen“ ist nur eines von vielen Mogelprodukten. Damit wir auch die anderen Tricks und Schwindeleien der Lebensmittelindustrie entlarven können, brauchen wir Geld für Recherchen und Kampagnen. Unterstützen Sie deshalb unsere Arbeit und werden Sie abgespeist-Pate:

https://foodwatch.de/abgespeist-patenschaft

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foodwatch e.V.
Anne Markwardt
Brunnenstr. 181
10119 Berlin
Germany
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Double standards?

Is there hypocrisy in the corridors of power? The Ministry of Environment and Forest (MoEF) has given a clean chit to the Dhamra port in Orissa in front of the Central Empowered Committee (CEC), even though the port has clearly violated the Forest Conservation Act 1980.

The ministry has contradicted its own regional office, which has repeatedly confirmed this violation for several years[1]. This ministry had earlier punished Vedanta for violating the law,[2] but has shown its double standards in the case of Dhamra. Are rules different for different corporations?

The Dhamra port poses a threat to the fragile ecology and fisheries of the area, the mangrove forests and crocodiles of the Bhitarkanika National Park and the Olive Ridley sea turtles. Minister Jairam Ramesh needs to know that these double standards won't do – the law must apply equally to all.

Can you write to Mr. Jairam Ramesh asking him to implement the law impartially?

http://greenpeace.in/turtle/write-to-jairam-ramesh-double-standards

Public opinion and anger against Vedanta made the government take action. By showing him the depth of public sentiment against the Dhamra project we can pressurise Minister Jairam Ramesh to do the right thing again.

The ministry never acted on the reports of its regional office in Bhubaneswar. Now in a recent affidavit to the CEC[3], the ministry has flatly contradicted its regional office's stand, without any explanation.

It's time the ministry explained its internal contradictions and took a just and impartial stand to save our environment.

Write to Jairam Ramesh and ask him to be impartial:

http://greenpeace.in/turtle/write-to-jairam-ramesh-double-standards

Thanks a billion!


Ashish Fernandes
Oceans Campaigner
Greenpeace India

Mittwoch, 22. September 2010

Protestaktion gegen unglaublicheDelfinquälerei in Ägypten

Liebe Delfinfreunde,
es ist wirklich unfassbar: Im ägyptischen Ferienort und Taucherparadies Hurghada am Roten Meer vegetieren zurzeit vier Große Tümmler (zwei Männchen und zwei Weibchen)
unter grauenvollen Bedingungen in einem kleinen Swimmingpool. Das Wasser ist sehr verschmutzt, die Tiere schwimmen in ihren eigenen Fäkalien!
Der private Swimmingpool von nur 9x9 Metern Größe dient als "Zwischenlager" für die Delfine, die bereits 30 Tage dort untergebracht sind. Die armen Tiere stammen aus
Japan, wahrscheinlich von den Delfintreibjagden von Taiji und sollen die vorgeschriebenen 105 Tage Quarantäne unter diesen unwürdigen Haltungsbedingungen verbringen. In
Ägypten gibt es keine Richtlinien und gesetzliche Vorschriften für die Haltung von Delfinen, die Situation ist ebenso untragbar wie skandalös!

Bitte unterstützen Sie unseren offenen Protestbrief an den ägyptischen Botschafter und das ägyptische Fremdenverkehrsamt. Ihre Ankündigung, Ägypten als Urlaubsland zu
meiden, wird dort sicherlich nicht ungehört verhallen!
Weitere Informationen und den Link zur Protestaktion finden Sie unter:
www.delphinschutz.org/aktivfuerdelfine/tierquaelerei_in_aegypten_delfine_in_privatpool.html

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Ihr
GRD-Team
+++

Online-Spende für Delfine:
https://www.delphinschutz.org/forms/spendeonline/index.htm

+++
Unsere Erfolge für die Delfine können wir nur durch Ihr Engagement und Ihre Hilfe erreichen!

****************************************************************
Unsere Projekte helfen, Delfine vor dem Aussterben zu bewahren.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende:
Ges.z.Rettg.d.Delphine
Stadtsparkasse München
Kto.: 109 138 388
BLZ: 701 500 00
Für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE47 7015 0000 0109 1383 88
BIC: SSKMDEMM
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an: news-abo@delphinschutz.org

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Der Newsletter wird herausgegeben von:
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Kornwegerstr. 37 - 81375 München - Germany
Tel.: 089-74 16 04 10 - Fax: 089-74 16 04 11
Bürozeiten: Mo-Fr 9:00 - 13:00
info@delphinschutz.org
www.delphinschutz.org

Redaktion: Ulrich Karlowski (V.i.S.d.P.)
1. Vorsitzender: Rollo Gebhard
Vereinsregister 13487, Amtsgericht München

Dienstag, 21. September 2010

Finanzmärkte entwaffnen - Reichtum umverteilen

Liebe Freundinnen und Freunde,

während in der vergangenen Woche im Bundestag über den Haushaltsentwurf der Regierung debattiert wurde, präsentierten zeitgleich Bürgerinnen und Bürger frei nach dem Motto „Ihr wollt unser letztes Hemd? Dann nehmt es!“ ihre letzten Hemden – individuell beschriftet mit Slogans gegen das Kürzungspaket. Mehrere tausend Menschen waren einem Aufruf des Aktionsbündnisses gefolgt, in dem auch Attac aktiv ist, und hatten ihr „letztes Hemd“ geschickt.

Mit dem Bankenaktionstag am 29. September wird Attac nachlegen – mit fantasie-
vollen Aktionen und mit dem neuen druckfrischen Zeitungscoup aus unserer Fälscherwerkstatt. In rund vierzig Städten werden Attacies auf die Straße und zu den Banken gehen und deutlich machen: Es reicht! Wir fordern: Die Verant-
wortlichen und Profiteure der Krise sollen zur Kasse gebeten werden - keine Kürzung spakete gegen die Armen!

Unterstützen Sie uns dabei, diese Forderung durchzusetzen!
Stärken Sie unsere Aktivitäten rund um den Bankenaktionstag unter https://www.attac.de/aktionstag-unterstuetzen mit einer Spende!

Dort kann man sich auch in einen Verteiler eintragen, um aktuell zu Aktivitäten am und um den Aktionstag auf dem Laufenden gehalten zu werden; außerdem freuen wir uns über rege Beteiligung an den Aktionen vor Ort – auch dazu führt ein Link auf der Seite.

Wir freuen uns über Ihre und Eure Unterstützung!

Mit herzlichen Grüßen


Jutta Sundermann, Projektgruppe Krisen

P.S. Bitte senden Sie diese Mail an interessierte Menschen weiter, damit sich der Druck auf die Verantwortlichen noch erhöht!

Rückmeldecoupon
(bitte per Post an Attac, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M., per Fax an 069-900 281-99 oder per Mail an info@attac.de)

Ja, ich möchte Attac unterstützen.
Hiermit stimme ich zu, dass Attac e.V. eine einmalige Spende
in Höhe von ______ Euro von meinem Konto einzieht.

Datum/Unterschrift:

Kontoinhaber/in:

Kto.-Nr.:

BLZ

Bank:

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Straße:

PLZ/Ort:

Tel.Nr. (optional)

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Wir nutzen Ihre Adressdaten nur zu Vereinszwecken und reichen sie dafür auch an Attac Regionalgruppen weiter. Möchten Sie das nicht, können Sie dieser Nutzung Ihrer Daten mit einer Mail an info@attac.de widersprechen.

Montag, 20. September 2010

Echte Smileys statt Schummel-Smileys

Newsletter: Echte Smileys statt Schummel-Smileys: Jetzt Druck machen!

Hallo und guten Tag,

20.09.2010

seit fünf Jahren bereits fordert foodwatch, dass die Ergebnisse aller Lebensmittelkontrollen öffentlich werden. So, wie es Dänemark mit seinem Smiley-System vormacht: Hier erfährt jeder Kunde in einem Supermarkt oder Restaurant ausführlich per Aushang, wie die jüngsten Kontrollen verlaufen sind. Eines von vier Smiley-Symbolen zeigt zudem auf einen Blick, ob alles in Ordnung war oder ob es Beanstandungen gab. Endlich beschäftigt sich auch in Deutschland die Politik mit diesem Modell. Ende vergangener Woche waren die Smileys das Top-Thema bei der Konferenz der Verbraucherminister von Bund und Ländern. Ergebnis: Alle Minister sprachen sich für mehr Transparenz bei den Lebensmittelkontrollen aus. Eine Arbeitsgruppe soll die Einführung eines Smiley-Systems bis Ende des Jahres prüfen.

Das klingt besser als es ist – doch bisher ist noch nichts entschieden. Von allen Seiten werden abgeschwächte Modelle in die Diskussion gebracht, nach denen zum Beispiel nur gute Bewertungen publik würden, nur Gaststätten gekennzeichnet werden sollen oder die Betriebe selbst entscheiden könnten, ob ihre Kontrollergebnisse veröffentlicht werden oder nicht. Einige Politiker verlangen, ein Modell zur Kennzeichnung der Betriebe nur im Einklang mit den Wirtschaftsverbänden zu entwickeln. Eine absurde Idee, schließlich sollen die amtlichen Lebensmittelkontrollen nicht schmuddelige Betriebe vor den Verbrauchern, sondern die Verbraucher vor Schmuddelküchen schützen. Und der Dehoga, der Verband des Hotel- und Gaststättengewerbes, läuft Sturm gegen das Smiley-System: „Wenn die Küche stinkt, dann brauche ich kein Smiley, dann komme ich nicht wieder“, sagte ein sächsischer Dehoga-Funktionär lapidar. Als ob die Verbraucher die Küchen von Gaststätten einfach so inspizieren könnten.

Das dänische Modell ist ein Musterbeispiel an Transparenz: Hier werden alle Kontrollergebnisse aller Lebensmittelbetriebe veröffentlicht. Diese sind verpflichtet, selbst einen gut sichtbaren Aushang vorzunehmen. So können Verbraucher wirklich zwischen den Guten und den Schlechten unterscheiden. Das dänische System muss 1:1 auch in Deutschland eingeführt werden! Das wäre überfällig, schließlich wird hierzulande Jahr für Jahr jeder vierte kontrollierte Betrieb auch beanstandet. Die große Gefahr ist: Trotz wolkiger Ankündigungen der Verbraucherminister könnte das dänische System verwässert und durch zahlreiche Ausnahmen wirkungslos gemacht werden. Die Politiker lassen sich von Dehoga & Co. massiv unter Druck setzen - die Verbraucher müssen jetzt dagegen halten! Bitte helfen Sie mit - unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion für ein „echtes“ Smiley-System unter folgendem Link:

http://www.foodwatch.de/smiley-aktion

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

PS: Umfangreiche Recherchen und politische Lobbyarbeit für die Interessen der Verbraucher sind teuer. Aber nötig, um den Einflüsterern aus der Lebensmittelwirtschaft etwas entgegen zu setzen. Unterstützen Sie uns deshalb in unserer Arbeit und werden Sie Fördermitglied:

http://foodwatch.de/mitglied-werden

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Impressum

Herausgeber
foodwatch e.V.
Martin Rücker
Brunnenstr. 181
10119 Berlin
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Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Sonntag, 19. September 2010

Gemeinsam gegen Atomenergie

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Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt
Gemeinsam gegen Atomenergie
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.ausgestrahlt-Newsletter
19. September 2010
es schreibt: Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

Es war überwältigend: 100.000 Menschen sind gestern in Berlin auf die
Straße gegangen, um klar und deutlich zu sagen: Schluss jetzt.
Atomkraftwerke abschalten! Mit neuer Energie und neuem Mut gehen alle,
die dabei waren, in die Auseinandersetzungen der nächsten Monate. Das
letzte Wort in Sachen Atomenergie ist noch längst nicht gesprochen!

In diesem Newsletter wollen wir vor allem Danke sagen! Danke für diesen
grandiosen Tag. Für all die Vielfalt und Ausdauer, die die
Anti-Atom-Bewegung auszeichnet. Für das Engagement jeder und jedes
Einzelnen. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an alle, die die
Demonstration mit tatkräftiger Mithilfe, durch ihre Mobilisierung vor
Ort oder durch eine Spende ermöglicht haben! Ohne Euch alle würde die
.ausgestrahlt-Idee nicht funktionieren.

Wie die protestierende Menge das Regierungsviertel nicht nur umzingelte,
sondern regelrecht flutete und im Anschluss die Reichstagswiese besetzt,
kannst Du hier als Aktionsfilm sehen: http://www.ausgestrahlt.de/demofilm

Was die Medien über den Tag sagen, haben wir hier zusammengefasst:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-atom-demo/presseschau.html

Wollen wir statt Laufzeitverlängerungen stillgelegte AKW, müssen wir
unseren Protest verlängern. Dazu braucht es einen langen Atem. Bitte
hilf uns, langfristig durchzuhalten und unterstütze .ausgestrahlt als
Förderer oder Förderin mit einer monatlichen Spende:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-atom-demo/foerdern

Eine eindeutige Botschaft des Tages war: das war erst der Anfang des
heißen Herbstes. Wir lassen jetzt nicht mehr locker! Ob am 6. Oktober in
Stuttgart oder ab 9. Oktober in München, beim bundesweiten dezentralen
Castor-Streckenaktionstag am 23. Oktober, bei der Großdemonstration am
6. November im wendländischen Dannenberg, bei den daran anschließenden
Aktionen gegen den Castor-Transport oder bei den unzähligen kleinen und
größeren Aktionen in vielen Städten. Mach mit!
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen.html


Kämpferische Grüße

Jochen Stay
(für das ganze Team von .ausgestrahlt)



_______________________________________________

.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de

Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews

Nahrungsergänzungsmittel und die Grünen

Auf der Basis einer Vorlage von mir hat Herr Dr. Guggenbichler den nachfolgenden kritischen Textverfasst:

Es wäre schön, wenn die Grünen recht hätten in Bezug auf Ernährung. Sie schreiben: "Nahrungsergänzungsmittel entsprechen oftmals nicht den Grundsätzen einer naturnahen und ökologischen Ernährung. " sowie "Nahrungsergänzungsmittel werden von Ernährungswissenschaft und Verbraucherverbänden in Deutschland größtenteils als überflüssige bewertet." Von wem lassen sich die Grünen beraten? Ich will nur mal zwei Beispiele erwähnen:

Vitamin C: Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung braucht der Erwachsene ca. 400 mg Vitamin C/Tag. Der Begründer der Orthomolekularmedizin, Linus Pauling spricht übrigens von 2 g/Tag, also 2000 mg Tagesbedarf! Der Spruch "One Apple a day keeps the doctor away!" war in den 50-er Jahren noch richtig. Heute aber ist es so, dass aus Gründen die zwar bekannt sind, aber hier unerwähnt bleiben sollen erst 4 kg Äpfel die geforderten 400mg Vit. C enthalten. Kennen Sie jemanden, der 4 kg Äpfel pro Tag isst?

Essentielle Fettsäuren: In der modernen mitteleuropäischen Kost liegt der PS-Quotient (Verhältnis ungesättigter zu gesättigter Fettsäuren) zwischen 0,2 bis 0,5. Das heißt, dass beim Verzehr von 2 -5 Gramm gesättigter Fettsäuren nur 1 Gramm ungesättigte Fettsäuren aufgenommen werden. Gesundheitlich anzustreben wäre ein Verhältnis deutlich größer als 1. Von traditioneller Kost lebende Eskimos haben einen P-S-Quotienten von 20 und kennen weder Arteriosklerose noch Herzinfarkt. Die höchsten Omega-3-Linolen-Fettsäuren-Anteile findet man bei frei lebenden Fischen und Wildtieren. Es ist Ihnen sicher geläufig, dass der Anteil solcher Tiere an der Durchschnittsernährung denkbar gering ist und nicht gesteigert werden kann. Wie anders als durch Nahrungsergänzungsmittel aus Nachtkerzenöl, Lachsöl oder Schwarzkümmelöl oder kaltgepresstem Walnuss-, Sesam-, Mandel-, Distel-, oder Sonnenblumenöl soll der physiologisch optimale Anteil an Fettsäuren in der Nahrung erreicht werden?

Ist Ihnen nicht bekannt, dass im Jahr 2003 nur 2,5 % der Nahrungsmittel aus ökologischem Anbau kamen, bei 5,1 % Anteil (2007) an der Landwirtschaftsfläche?

Wie wollen Sie den Gedanken einer "naturnahen und ökologischen Ernährung" weiter verbreiten?

Ist Ihnen nicht bekannt, dass 1998 der durchschnittliche Deutsche mit der "Normalkost" pro Jahr ca 13 kg Nahrungsmittelchemie verzehrte, von der die Lübecker Verbraucherberatung im März 1999 sagte, dass ein Teil dieser Substanzen erwiesenermassen als krebserregend einzustufen sei und dass sich der Anteil auf 25 kg im Jahr 2002 erhöht hat?

Das ist keine Polemik, sondern belegbar. Ebenso ist es Tatsache, dass wir heute aufgrund von Pestiziden aus der Nahrungsmittelkette, wegen Elektrosmog, wegen erhöhter atomarer Grundstrahlung (seit Tschernobyl) etc deutlich vermehrt freie Radikale in unserem Körper produzieren. Das sind nicht etwa arabische kleine Terroristen, sondern extrem toxische Substanzen, die in unserem Körper entstehen und die u. a. an der Krebsentstehung beteiligt sind. Dass das zum Teil von der offiziellen Wissenschaft negiert wird, braucht uns nicht zu wundern. Das man freie Radikale mit Traubenkernextrakten aus roten Weintrauben (OPC, Resveratrol) neutralisieren kann, ist ebenfalls mittlerweile belegte Tatsache.

Wenn ich diese Punkte herausgreife, komme ich zu der Feststellung, dass der Standpunkt der Grünen einfach falsch ist.

Ich übe mein Wahlrecht seit 34 Jahren aus und bin ein Stammwähler der Grünen. Der "großen Linie" zuliebe habe ich oft über gesundheitspolitische Standpunkte, die ich nicht teilen konnte, hinweggesehen. Diese Zeit scheint definitiv vorbei zu sein. Als komplementärmedizinisch tätiger Therapeut kann ich für mich und meine Patienten nur die Schlußfolgerung ziehen, dass die Grünen keine politische Kraft mehr darstellen, welche die Anliegen einer naturheilkundlichen Medizin zu vertreten gewillt ist und daher mein Kreuz auf dem Wahlzettel nicht mehr bekommen können.

Samstag, 18. September 2010

Shell - Aktivitäten in Kanada

Liebe LeserInnen,

nach dem BP-Disaster im Golf von Mexiko schickt sich Shell an, mit Bohrungen nach Gas die "Serengeti des Nordens" in Kanada zu zerstören. Protestiert dagegen!

Hi there,

I just urged Royal Dutch Shell to respect the wishes of local communities and withdraw their gas-drilling project from BC's Sacred Headwaters.
http://ow.ly/2Ed5t

Freitag, 17. September 2010

FOREST ALERT! Tanzania's Proposed Serengeti Highway Threatens Greatest Wildlife Migration on Earth

Tanzania's Proposed Serengeti Highway Threatens Greatest Wildlife Migration on Earth

By Forests.org, a project of Ecological Internet
September 16, 2010

TAKE ACTION HERE NOW:
http://forests.org/shared/alerts/sendsm.aspx?id=tanzania_serengeti

The government of Tanzania has approved a major commercial highway across Serengeti National Park. The northern Serengeti – located near the Kenya border – is the most remote and pristine area in the Park’s entire ecosystem. Serengeti National Park's locally and globally significant ecosystem is driven by migration of wildebeest, elephant and zebra; and will be utterly devastated by the plan, as will be local livelihoods and well-being. There is a growing local and international support network protesting the project, and together we should be able to ensure it never commences.

DISCUSS THIS ALERT:
http://forests.org/shared/alerts/sendsm.aspx?id=tanzania_serengeti

P.S. You will be forwarded to two further crucial alerts, and then asked to follow EI’s Eco-Newsfeed on Twitter.

---
Please support Ecological Internet's campaigns to protect and restore old
forests at http://www.rainforestportal.org/shared/donate/


To subscribe visit:
http://www.ecoearth.info/shared/subscribe/

Mittwoch, 15. September 2010

Lebensmittelsmileys jetzt! Auf Ihre Stimme kommt es an!

Hallo und guten Tag,
15.09.2010
bewegt sie sich doch? Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner überraschte Anfang dieser Woche mit einer Interviewaussage: „Wenn die Lebensmittelüberwachung gravierende Beanstandungen feststellt, dann sollten Verbraucher auch die Möglichkeit haben, davon zu erfahren“, sagte die CSU-Politikerin. Zeitlicher Anlass: Die Konferenz der Verbraucherminister von Bund und Ländern, die morgen in Potsdam beginnt. Auf der Agenda steht dabei der Umgang mit Lebensmittelkontrollen, deren Resultate bisher Geheimsache sind. Das könnte sich jetzt ändern – auch mit Ihrer Unterstützung für unsere E-Mail-Aktion:

http://www.foodwatch.de/smiley-aktion

In Dänemark hat sich das so genannte Smiley-System seit fast einem Jahrzehnt bestens bewährt. Es ist so einfach wie überzeugend: Alle Kontrollergebnisse werden veröffentlicht. Dänische Betriebe mit Kundenverkehr, ob Dorf-Metzgerei oder Supermarkt-Gigant, Feinschmecker-Lokal oder Bratwurst-Bude, müssen die Prüfprotokolle selbst gut sichtbar aushängen. Eines von vier Smileys von traurig bis lachend signalisiert dabei, wie der Betrieb bei den letzten Lebensmittel-Kontrollen abgeschnitten hat.

Die Dänen haben also die Wahl zwischen Schmuddelrestaurant oder sauberem Gasthaus, Schummelangebot oder ehrlichem Essen – Verbraucher hierzulande haben sie nicht. Bisher jedenfalls. foodwatch hat das dänische Modell schon vor fünf Jahren in die deutsche Diskussion eingebracht. Jetzt scheint es eine echte Chance zu geben, dass das Smiley-System auch in Deutschland eingeführt wird. Denn neben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner kommt auch von vielen Ländern mehr oder weniger verbindlicher Zuspruch.

Doch es darf nicht nur bei Lippenbekenntnissen für das Smiley-System bleiben. Jetzt müssen Gesetze gemacht werden! Auf der Verbraucherministerkonferenz droht die Gefahr, dass Bund und Länder die Verantwortung dafür gegenseitig aufeinander abwälzen. Oder dass sich die Minister auf einen faulen Kompromiss einigen, ein System, das sich zwar „Smiley“ nennt, Verbrauchern aber wenig hilft: Dass die Betriebe beispielsweise selbst entscheiden dürfen, ob sie die Ergebnisse der Prüfungen aushängen oder nicht. So ein freiwilliges System ist in Nordrhein-Westfalen bereits gescheitert.

Wir brauchen kein Smiley „light“ - laue Kompromisse dürfen die Verbraucher der Politik nicht durchgehen lassen. Jetzt kommt es daher auf Ihre Stimme an! Schreiben Sie den Ministern, was Sie von ihnen auf der morgen beginnenden Konferenz erwarten: Ein System wie in Dänemark – echte Wahlfreiheit, wirkliche Transparenz. Klicken Sie auf den folgenden Link, um unsere Forderung nach einem echten Smiley-System zu unterstützen:

http://www.foodwatch.de/smiley-aktion

Und leiten Sie diese E-Mail auch an Ihre Freunde und Bekannten weiter, damit der Druck auf die Politik so groß wie möglich wird!

Ihr foodwatch-Team

__

PS: Mit welchen ausgebufften Strategien und Motiven uns die Lebensmittelkonzerne täglich hinters Licht führen und warum das System hat, erfahren Sie in dem neuen Buch von Thilo Bode: „Die Essensfälscher“ (2010, S. Fischer Verlag):

http://foodwatch.de/buch_essensfaelscher

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Impressum

Herausgeber
foodwatch e.V.
Sarah Ruhland
Brunnenstr. 181
10119 Berlin
Germany
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Zahnmedizin und Homöopathie

Prof. Staehle ist bekannt als vehementer Gegner komplementär-medizinischer (Zahn-)Heilkunde. Dr. Guggenbichler als Verfechter eines durch naturheilwissenschaftliche Empirie und Forschung erweiterten Medizinpluralismus gehört zu den wenigen, die (aufgrund langjähriger Erfahrung damit) die Unangemessenheit dieser einseitig naturwissenschaftlichen Kritik wiederholt benannt haben. Als Mitglied der "Plattform für Demokratie" hat Herr Dr. Guggenbichler seine letzte Antwort an Prof. Staehle zur Veröffentlichung frei gegeben. Wir sind Dr. Guggenbichler dafür ausserordentlich dankbar, denn es handelt sich hier um eine Auseinandersetzug mit Methoden des wissenschaftlichen Nachweises der Homöopathie (aus der Sicht eines interdisziplinär orientierten Zahnarztes und Heilpraktikers). Die Ausführungen von Herrn Guggenbichler gehören zum Fundiertesten auf diesem Geiet, was ich seit langem gelesen habe. Hier nun der Brief von Herrn Guggenbichler:


Dr. Norbert Guggenbichler Louisenstr. 19 61348 Bad Homburg

An Universitätsklinikum Heidelberg Poliklinik für Zahnerhaltungskunde
z. H. Herrn Prof. Dr. Dr. H.J. Staehle Im Neuenheimer Feld 400 69120 Heidelberg

13.9.2010

Ihr Schreiben vom 9.8.2010
"Die Wissenschaft, sie ist und bleibt
Was einer ab vom andren schreibt.
Und trotzdem ist, ganz unbestritten,
sie immer weiter fortgeschritten."
(Eugen Roth)

Sehr geehrter Herr Prof. Staehle,

Ihnen erscheint es “äußerst vermessen, jegliche Literatur als 'ungeeignet' für die aktuelle Diskussion abzuqualifizieren, die nicht dezidiert den Begriff des Kontexteffektes aufgreift” und konstatieren, ich hätte “wenige Hemmungen, anderen Personen Ignoranz vorzuwerfen.” Sie empfehlen mir, Einsicht zu zeigen statt mich mit einem “solch vernichtenden Urteil selbst [zu] disqualifizieren” und meine negative “Haltung zur langen Tradition der Placeboforschung zu überdenken.”

Ich hatte in eigenen Worten wiedergegeben, was Klaus Koch im DÄB 1 zu Asbjørn Hróbjartssons Arbeit veröffentlicht hatte. Ich komme wegen Ihres Vorwurfs jedoch nicht umhin, daraus zu zitieren:

“Die Arbeit der Dänen ist ein Beispiel, wie man durch säuberliche Detektivarbeit eine gerne geglaubte These der Medizin als Mythos entlarvt. Begonnen hat das Projekt mit einer simplen Frage: Wo kommt der Glaube an die Kraft der Placebos eigentlich her? Die verblüffende Antwort: Quelle ist ein 1955 erschienener Artikel eines US-Arztes, der schlicht schätzte, dass „35 Prozent" der Patienten auf Placebos reagieren. Obwohl diese Schlussfolgerung von vornherein fragwürdig war, haben Mediziner fast fünf Jahrzehnte lang diese Zahl in einer Art „stillen Post" voneinander abgeschrieben, aber bislang hatte niemand wirklich systematisch die Effekte von Placebos untersucht. Die Dänen haben sich daraufhin auf die Suche nach Studien gemacht, in denen Placebos verwendet wurden.”

1 Koch, Klaus: Placebo: Ein Mythos wird entzaubert.In: Deutsches Ärzteblatt 98, Ausgabe 34-35 vom 27.08.2001, Seite A-2156 / B-1866 / C-1742 POLITIK: Medizinreport

Wenn die ”lange Tradition der Placeboforschung” darin besteht, fast 50 Jahre die Ausgangshypothese ungeprüft weiterzuschreiben statt sie zu verifizieren, ist das auch ein Beleg dafür, wie fragwürdig vieles ist, was veröffentlicht wird, vor allem aber stimmen dann die Grundannahmen nicht, und von Fortschritt kann schon gar nicht die Rede sein.
Es reimt sich nicht zusammen, auf der einen Seite Placebos an sich als das zu bezeichnen, was keinen Wirkstoff enthält und keine Wirkung zeigen kann, auf der anderen Seite aber für alle Wirkungen, die man z.B. der Homöopathie zuzuerkennen bereit ist, nur anzuführen, es seien Placeboeffekte. Noch unstimmiger wird es, wenn Autoren den Begriff "Placebowirkung" als Wirkung des Kontextes der Placebogabe benutzen und damit hervorheben wollen, dass Placebos selbst keine Wirkung haben, sondern nur die Kontextfaktoren bei der Gabe, wie es Breidert/Hofbauer 2 tun.

Ich finde es geradezu fatal, wenn Kontextwirkungen unter dem Begriff Placeboeffekt subsumiert werden. Wem nützt das denn? Es nützt dem, der behaupten möchte (gegen besseres Wissen), dass Homöopathie nicht wirkt, weil angeblich kein Wirkstoff verabreicht werde. Das macht es auch möglich, weiter die Literatur zu zitieren, in der diese Definition eben gerade nicht benutzt worden ist. Wenn die Begriffe nicht klar sind, kann das Denken erst recht nicht klar sein.
Nur wenn der Placeboeffekt als Anwendung einer therapeutischen Maßnahme verstanden wird, bei der postuliert wird, dass an sich mit keiner Wirkung zu rechnen ist (die bisherige Evidenz zeigt, dass die Homöopathie eben nicht darunter fällt), wäre es möglich, gleichbleibende oder unterschiedliche Kontexteffekte in Beziehung zu einer bestimmten Therapie zu setzen und begrifflich klar die Differenz zu formulieren. Auch die Variabilität von 7 bis 49% "reine" Placebowirkung ließe sich vermutlich nachvollziehbar machen, wenn Kontexteffekte benannt werden, die in Verbindung mit der Placeboverabreichung angewendet wurden. Das "reine" Placebo liegt dann vermutlich eher bei 7% Wirkungswahrscheinlichkeit. Darauf weist auch Asbjørn Hróbjartsson hin:

“There is no evidence that placebo interventions in general cause large clinical effects. The result of the review is incompatible with large effect of placebos
– on both subjective and objective outcomes
in a large proportion of patients
with a wide range of clinical conditions.” 3

Wenn alternativmedizinische Verfahren nur nach dem Zufallsprinzip Erfolg hätten, wären stark schwankende Ergebnisse zu erwarten. Bei einem Verfahren wie der Psychosomatischen Energetik sind jedoch z. B. in einer multizentrischen Praxisstudie an 1002 Patienten relativ gleichförmige Resultate aufgetreten, die für die reale Wirkung des homöopathisch-psychosomatisch-feinstofflichen Therapieansatzes sprechen.4

Somit kann ich Ihnen nur in dem Punkt Recht geben, ich hätte besser zitieren sollen, als zu schreiben, dass bedrucktes Papier zu Makulatur geworden ist. Denn mit dieser Formulierung habe ich beschönigt, dass 5 Jahrzehnte lang Argumentationen auf Sand gebaut wurden.
2 Breidert, Matthias; Hofbauer, Karl: Placebo: Missverständnisse und Vorurteile. Deutsches
Ärzteblatt 2009 (http://maxpedia.org/cgi-bin/mp/m_web.pl?la=de&sw=Placebo)

3 Hróbjartsson, Asbjørn: What is the effect of placebo interventions?
http://finohta.stakes.fi/NR/rdonlyres/7A782276-2F8E-4757-AA7A
432B2A311BBD/0/20030127hrobjartsson.ppt
(Zugriff Aug. 2010) 4 Banis, Reimar (2010): Multizentrische Praxisstudie zur Psychosomatischen Energetik. In:
Schweiz Z. Ganzheitsmed 2010;22 (im Druck befindlich)

Zum Begriff “Nocebo”: Homöopathen schließen dies nicht aus, sie benutzen nur diesen Begriff nicht, weil er viel zu undifferenziert ist. Begrifflich bezieht sich Nocebo auch auf nach einer Placebogabe erfolgende unerwünschte Symptome, die der Patient wahrnimmt. Natürlich kennt die Homöopathie eine Verschlechterung des Krankheitsbildes nach Arzneimittelgabe, Begriffe wie Erstverschlimmerung, Rückspuleffekt nach Hering oder progressive bzw. regressive Vikariation kennzeichnen dies. Ihre Einschätzung zeigt, dass Ihnen wesentliche Begrifflichkeiten der Homöopathie nicht genug vertraut sind.

Evidenz

You got unrightous doctors dealing drugs that'll never cure your ills. 5

Richard Smith, ehemaliger Herausgeber des 'Britisch Medical Journal” ging so weit zu sagen, dass die evidenzbasierte Medizin der verlängerte Arm der Marketingabteilung der Pharmaindustrie sei.6 Diese Erfahrung ist sicher mit einzubeziehen, um nicht vordergründigen Evidenzdefinitionen auf den Leim zu gehen. Beck-Bornholdt /Dubben formulierten hierzu: “Große Zahlen liefern ein statistisch gesehen genaues Ergebnis, von dem man nicht genau weiß, auf wen es zutrifft. Kleine Zahlen liefern ein statistisch gesehen unbrauchbares Ergebnis, von dem man aber besser weiß, auf wen es zutrifft. Schwer zu entscheiden, welche dieser Arten von Unwissen die nutzlosere ist.” 7

Ich stimme Ihnen zu, dass die Evidenzbetrachtung nur ein Instrument der Entscheidungsfindung ist. Wenn ich jedoch sehe, wie Edzard Ernst behauptet, sich in seiner Ablehnung der Homöopathie als “reines Placebo” auf Evidenz stützen zu können, dann besteht wegen inkongruenter axiomatischer Annahmen zu den Voraussetzungen einer Medikamentengabe keine Voraussetzung für randomisierte und verblindete Studien. Auf die Mängel der Egger-Studie habe ich schon mehrfach verwiesen. Dem Dialog über diese Mängel sich zu verweigern ist kurzsichtig. Ich verweise abschließend auf folgende Aussagen:
Zur oft als Beleg gegen die Homöopathie angeführten Lancet-Studie schreibt Righetti: „In ihrer 'Lancet-Studie' fanden Egger und das Institut für Sozial-und Präventivmedizin ISPM Bern gleichermassen positive Resultate in 110 homöopathischen und 110 gepaarten konventionellen Studien (Funnel plot-Analyse). Erst nach einer zweifelhaften Reduktion und Extrapolation aus 8 homöopathischen und 6 konventionellen Studien wurde das Ergebnis für die Homöopathie negativ. Die 'Lancet-Studie' ist weder repräsentativ noch transparent und die Studienauswahl ist inadäquat. (…) Die Aussage 'Homöopathie gleich Placebo' ist wissenschaftlich unhaltbar.“ schreibt Marco Righetti. 8

Auch Friedrich Dellmour kommt nach Analyse der Egger-Studie zum Schluß: „Es gibt ausreichende Belege für die präklinische (experimentelle) Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie. Die Homöopathie stellt im Vergleich zu konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention dar.“ 9

5 Dylan, Bob (2005): Lyrics 1962-2001, Hoffmann und Campe, Hamburg, S. 786

6 Smith R. Medical journals are an extension of the marketing arm of pharmaceutical companies.
PLoS Med 2005; 2: 138. Epub 2005 May 17.
http://www.plosmedicine.org/article/info:doi/10.1371/journal.pmed.0020138

7 Beck-Bornholdt HP, Dubben HH (2003): Der Schein der Weisen. Rowohlt Reinbek

8 Righetti, Marco: „Homöopathieforschung: Problematik und Ergebnisse zur Wirksamkeit – mit
Resultaten aus dem Programm Evaluation Komplementärmedizin PEK. In: Schweiz. Zschr.
GanzheitsMedizin Jg.19, Heft 2, März 2007 (Vgl auch: http://www.homoeopathie
welt.ch/index.php?menuid=64&reporeid=45) 9 http://de.search.yahoo.com/search;_ylt=A1f4cfyj5UJMDPYAduLfKXRG?

3 von 8

Warum doppelblinde Studien problematisch sind, möchte ich nochmal hervorheben: Das übliche Vorgehen, die Effektivität eines Verfahrens mittels Studien zu erfassen, hat bei einer am Individuum ausgerichteten Therapie wie der Homöopathie nur teilweise Berechtigung. Es kann ja nicht überprüft werden, ob ein bestimmtes Medikament in einer bestimmten Symptomenkonstellation regelmäßig statistisch signifikante Besserungen bringt, sondern nur, ob die Methode an sich im Einzelfall Besserung bringt, obwohl im Extremfall bei gleicher Diagnose unterschiedliche Medikamente zum Einsatz kommen.

Insofern kommt der Betrachtung von Einzelfällen ähnlich wie bei psychotherapeutischen Verfahren eine besonder Relevanz zu. Der Medizinhistoriker Roy Porter notierte, dass in der abendländischen Medizin wenig überliefert sei von der Beziehung des Arztes zum Kranken und von der Art der Betreuung und benannte dies eine "kollektive und weitgehend unheilbare Ignoranz der Historiker gegenüber der medizinischen Geschichte der Menschheit. Der wohl berühmteste Arzt aller Zeiten war Hippokrates, und doch wissen wir buchstäblich nichts über ihn. Wir wissen auch nichts über die meisten medizinischen Begegnungen, die es je gegeben hat." 10 Ich denke, es ist weniger eine Ignoranz der Historiker, sondern eine Ignoranz der Mediziner, die zu wenig dokumentieren, warum Menschen gesund geworden sind oder eben nicht. Wenn es sowieso keine Tradition in der westlichen Medizin hat, Kontexteffekte zu dokumentieren, und mit einem künstlich weitgefassten Placebobegriff gearbeitet wird, bleiben Erfolgsziffern undurchsichtig. Wenn Kontexteffekte aber berücksichtigt werden sollen, wäre es das einfachste Studiendesign, die Arbeit eines Therapeuten zu analysieren, der bei gleicher Diagnose unterschiedliche Therapien durchführt und dann zu analysieren, welche Methode höhere Erfolgsziffern hat.

Wenn Sie davon sprechen, dass die Schulmedizin “wesentlich differenzierter [sei] als [ich] es offenbar wahrnehme” und das Beispiel der schulmedizinischen psychosozialen Fachgebiete einschließlich der Psychosomatik anführen, muss ich darauf zu sprechen kommen, was die Grundvoraussetzungen des Krankheits- und Therapiebegriffs der Schulmedizin sind. Vorausschicken möchte ich, dass es für mich die “Schulmedizin” an sich nicht gibt, sondern nur Therapeuten, die mehr oder weniger den Dogmen und Paradigmen der Schulmedizin anhängen. Dazu möchte ich die Sicht eines seit über dreißig Jahren tätigen Allgemeinarztes mit umfassender Erfahrung in schul- und komplementärmedizinischen Therapien zitieren, nämlich Dr. Braun-von Gladiß:

“Die Beschränkung therapeutischen Handelns auf Symptombeseitigung, die Reduktionder Ätiologie (d.h. die Beschränkung der Krankheitsentstehungserklärung) auf Nosologie
(d.h. auf Einordnung in die offizielle Krankheitsbezeichnung) sowie der inflationäre Gebrauch der Begriffe „essentiell“, „idiopathisch“, „endogen“ zur vermeintlichen Definition der Ursache vieler Erkrankungen, all dies ist universitätsmedizinischer Alltag und erscheint auf den ersten Blick vornehm wissenschaftlich, wenngleich oft nichts als Tautologien (die Erklärung einer Sache durch sich selbst) dahinter stehen. Nichts desto weniger wird die Beschränkung auf dieses so zu beschreibende Procedere
(d.h. Vorgehensweise) als leitlinienkonform prämiert und skurrilerweise mit Begriffen wie „Goldstandard“ hochgelobt. Bei den Medizinstudenten verkümmert das anfängliche Wissen über und das Interesse und Gespür für die allgemeine Physiologie (d.h. Lehre von den normalen Abläufen im Körper), die sie in der Vorklinik noch lernen mussten und die sogar dort schon als bloßes Vorzimmer der speziellen Physiologie (d.h. Lehre von den normalen Abläufen in einzelnen Organen) behandelt und angesehen worden waren, und dieses galt noch krasser für die Amputation organübergreifender Betrachtungsweisen in

p=dellmour+wirksamkeit+der+hom%C3%B6opathie&iscqry=&fr=ffbr-sfp&fr2=ond_moz_off) 10 Porter, Roy (2007): Die Kunst des Heilens – Eine medizinische Geschichte der Menschheit von
der Antike bis heute. Verlag Hohe, Erftstadt, S. 13

der allgemeinen Pathophysiologie (d.h. Lehre von den Krankheitsabläufen im ganzen Körper) gegenüber dem Primat der speziellen Pathophysiologie (d.h. Lehre von den Krankheitsmechanismen in einzelnen Organen), die im klinischen Studium noch krasser vorherrscht und mit den übrigen Sozialisationsprozessen, die die Medizinstudenten auf dem Weg zum Arzt prägen, sicherstellen, dass die Staatsexamenskandidaten dann sich jeglicher unwissenschaftlicher Hirngespinste entledigt haben und sauber repitieren, was die richtige Lehre vorschreibt.

Deshalb wird das Verständnis des biologischen Systems Mensch als synergistischer Wechselwirkungskomplex, welches aufgrund der impliziten biokybernetischen und biophysikalischen Aspekte als eigentlich wissenschaftlich gelten müsste, von Jenen, die sich auf „wissenschaftlich anerkannte Verfahren“ begrenzen, als Scharlatanerie diskreditiert. Dies wirkt borniert, und die biophysikalische und biokybernetische Ignoranz, die dem zugrunde liegt, ist nicht zu verkennen. ” 11

Hinsichtlich der psychosozialen Fachgebiete einschließlich der Psychosomatik lassen Sie im Unklaren, welche Konzepte Sie im Einzelnen meinen. Nach Hontschik lassen sich vier Konzepte unterscheiden. Die historisch älteste Auffassung ist eine eigenständige Krankheitstheorie, wonach es „echte“, d.h. ausschließlich psychogen bedingte Krankheiten gäbe wie z. B. das Asthma bronchiale, die Colitis ulcerosa oder das Ulcus duodeni. Hontschik: „Dieses Konzept ist längst überholt; Dennoch sitzt diese Vorstellung bis heute fest in den Köpfen der Patienten und auch der Ärzte, zumindest meiner Generation.“ 12 „Die zweite Variante der Psychosomatik beschäftigt sich mit den Krankheiten ohne organische Ursache“, heute hat es sich eingebürgert, von „somatoformen Störungen“ zu sprechen. Hontschik kritisiert daran, es sei mehr ein Verlegenheitsbegriff, der ein Sammelsurium verschiedenster Diagnosen umfasse, deren organisches Korrelat nicht bekannt sei. 13 Als drittes sei der Begriff Psychosomatik in Sinne einer primär psychischen Behandlungsnotwendigkeit gebräuchlich. Psychotherapie werde dabei wie die Chirurgie als ein Handwerk aufgefasst, diese Auffassung sei von einer ausgeprägt dualistischen Denkweise geprägt.“ 14 Viertens könne man Psychosomatik auch als eine „ärztliche Grundhaltung“ beschreiben, bei der ein Arzt mit der Zielsetzung handelt, „den Patienten nicht in Körper und Seele aufgeteilt, in einzelne Organe zerlegt wahr[zu]nehmen und seine Krankheit nicht abschnittsweise und desintegriert [zu] behandeln. (...) Unter diesem Blickwinkel ist der Psychosomatiker ein Facharzt für ärztliche Grundhaltung.“ 15
Aus dem Umstand, dass heute Psychosomatik als eigenständiges medizinisches Fach etabliert ist, deduziert Hontschik als fünfte Definition: „Psychosomatik ist das institutionelle Outsourcing des Menschen aus der Schulmedizin.“

Diese Entwicklung ergibt sich nach Hontschik aus folgenden Prämissen: „Die Schulmedizin denkt mechanistisch, ihr Menschenbild ist dualistisch, zweigleisig , und möglicherweise ist das erwünscht (...) Mit Einzelfällen, mit individuellen Arzt-Patienten-Beziehungen, mit Narrativen und Fallbesprechungen lässt sich aber keine Gesundheitsindustrie aufbauen und profitabel unterhalten. (...) Psychosomatik ist (...) die Notlösung der Schul
11 Braun-von Gladiß, Karl-Heinz: Jenseits schulmedizinischer Sicht. Newsletter des Privat-Instituts
für Ganzheitliche Medizin und Gesundheitsförderung vom 1.9.2010 12 Hontschik, Bernd (2006): Körper, Seele, Mensch – Versuch über die Kunst des Heilens,
Suhrkamp Frankfurt am Main , S. 12f 13 ebd. s. 127 14 ebd. S. 128 15 ebd.
medizin für all jene Probleme, die sich bei der Ausübung der Heilkunst aus der scharfen Trennung zwischen Körper und Seele ergeben.“ 16

Da die Sachverhalte, die Braun-von Gladiß und Hontschik aus jahrzehntelanger Praxiserfahrung benennen, ubiquitär bemerkbar sind, vermute ich, dass das, was Sie „Ganzheitsbetrachtung“ nennen, überwiegend nur als Anspruch existiert, ohne dass er allzu häufig eingelöst wird. De facto überwiegen die Dogmen der Symptomunterdrückung, der Infektionstheorie, eines dualistischen Menschenbildes und einer pragmatischen Zuständigkeitsreduzierung mit häufiger Ausübung der Überweisungsoption.

Was die DGZMK feststellte: „In der Regel vergehen auch heute noch mehrere Jahre, bis die Patienten eine ihrer Störung adäquate Hilfe erhalten, weil gegenwärtig immer noch das einseitig organisch-somatische Krankheitsverständnis vorherrscht.“17 sehe ich als Bestätigung meiner Meinung, es gilt nach wie vor (ich erlebe es täglich in meiner Praxis) und ist Ausdruck einer anhaltenden strukturellen Nichteinlösung der von Ihnen formulierten Behauptung einer angeblich vorhandenen Ganzheitsbetrachtung in den psychosozialen Fachgebieten.

Kritik von Außenstehenden

Ich gebe Ihnen Recht: “Die abgrenzende Haltung mancher klassischer Homöopathen” ist sicher ein “Zeichen von Engstirnigkeit und Schwäche”, hängt aber auch damit zusammen, dass die Homöopathie sich seit 200 Jahren gegen Kritiker hat behaupten müssen, welche nicht bereit waren, systemimmanent zu diskutieren, obwohl gerade in der Naturwissenschaft die “black box”-Ausgangslage der Normalfall ist. Neulich stieß ich auf die Meinung eines sehr aktiven Homöopathiekritikers, ein in der Potenz D6 gegebenes Mittel sei kein Homöopathikum mehr, da noch materielle Anteile enthalten wären. Dass Homöopathen bei solchem Unsinn bald die Schotten dicht machen, sollte keinen verwundern.

“Unwissende werfen Fragen auf, die von Wissenden vor tausend Jahren schon beantwortet sind.” (J. W. von Goethe). Nicht jeder Homöopath hält sich an Goethes Maxime “Man muss das Wahre immer wiederholen, weil der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten”, weil ihm seine Lebenszeit zu schade dafür ist, und weil der Volksmund zu Recht meint, dass ein Narr mehr fragt als sieben Weise antworten können.

Definition des Homöopathen

Wenn ich geschrieben habe, dass ich ”erster Linie Zahnarzt und Heilpraktiker bin und kein Homöopath”, dann, um mich gegen Therapeuten abzugrenzen, die sich in ihrer Therapie auf die Homöopathie festgelegt haben und kaum andere Therapien anwenden. Insofern interpretieren Sie falsch. Es gibt unterschiedliche Ausbildungsgänge, grundsätzlich ist Homöopathie etwas, bei dem jeder damit Befasste ein Leben lang lernt oder aufhört, sie zu praktizieren. Ich spreche vor dem Hintergrund meiner 30jährigen Karriere als überwiegend homöopathisch behandelter Patient, als Therapeut mit über zwanzig Jahren Erfahrung in der Verordnung homöopathischer Mittel und halte es für entbehrlich, hier Schulungszeugnisse anzuführen, um zu legitimieren, wenn ich mich dazu äußere.

16 ebd. S. 130f 17 Kluge, A. M. (2000): Wissenschaftliche Stellungnahme der DGZMK zur “Psychosomatik in der
Zahn-Mund-Kieferheilkunde“, http://dgzmk.ovm.de/stellungnahmen_download.php?id=93
“Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Naturwissenschaft ist blind.“
Albert Einstein

Geist, Gemüt, Seele/Psyche

Sie stoßen sich an dem von Ihnen als oberflächlich erachteten Sprachgebrauch der Begriffe Körper-Seele-Geist. Meines Erachtens hat dies viel damit zu tun, dass der Begriff “Seele” in den Naturwissenschaften irrelevant ist: “Seit William James besteht die Logik der Psychologie darin, dass man von Psyche, aber ja nicht von Seele wissenschaftlich reden solle.” 18 Umso mehr ist “Seele” als Terminus in philosophisch-theologischen Diskurs gebräuchlich, wenn Rosenstock-Huessy auch zugesteht:

“Die Seele lebt nur außerhalb der akademischen Hörsäle und Laboratorien. Man 'hat' sie nie und es 'gibt' sie nicht. Sie ist der Mensch in Todesgefahr, im einsamen Ursprung, also wenn er außer sich gerät und der bloßen Analyse, der bloß gewesenen geschichtlichen Gemeinschaft, ja sogar der poetischen Verklärung entwächst. (…) In der Weltgeschichte sind nur Gedanken, Kulturen und Leiber wahrnehmbar. Die Welt ist nämlich der Schauplatz, auf dem sich die Seele schämt und vor dem sie zurückscheut! (…) Die Welt ohne Scham – das ist die Welt der Natur, der Wissenschaft, der Konzentrationslager. (…) Wie sich Seele bemerkbar macht, kann jeder nachprüfen. Denn jeder hat sie erfahren. Nur wenn der Leser diese Erfahrungen selbst ausbeutet, wird er mir auf den Punkt folgen, wo sich diese Seele nüchtern bestimmen läßt.” 19
Allein aus diesem Verständnis heraus wird klar, dass “Seele” definitionsmäßig schwer einzugrenzen und wenig berechenbar ist, das was Sie als Vorzug der psychosozialen Fächer der Schulmedizin apostrophieren.

Homöopathen halten in idealistischer Manier den Leib für geringer als den Geist, den sie in der potenzierten Arznei wirken sehen, und Naturwissenschaftler schütteln als Materialisten ungläubig den Kopf darüber. Beide wissen oft nicht, woher ihre Haltung kommt: Nach Rosenstock-Huessy wurde den griechischen Philosophen die Streitrede des Advokaten zur Norm allen Sprechens. Die Kategorien der Grammatik wurden aus den Anklagereden abgeleitet (kategorein = anklagen), ebenso wie der aus dem Strafrecht entlehnte Ursachenbegriff.
Mit der griechischen Philosophie wurden alle Vorgänge des Lebens zu äußerlich beobachteten Folgen, statt als innerlich miterlebte Ereignisse nachvollzogen zu werden: Die Subjekt-Objekt-Spaltung war vorläufig unwiderruflich, Objektivität war gefordert statt Empathie . “Ursache” an sich ist kein wissenschaftlicher Begriff, sondern eine naive Annahme, die zum Dogma stilisiert wurde, eine Methode der Reduktion, die systematisch im irrigen Glauben angewendet wird, es schade nichts, jede Sache auf ihre Ursache zurückzuführen. Aber weswegen bestehen die Kirchen darauf, das die Ehegatten sich die Ehe gegenseitig spenden und der Standesbeamte das nur niederschreibt? “Die Verwechslung von Konsum und Produktion, von Ursache und Ereignis, von Erkenntnis und Anerkennung ist der platonische Grundirtum, der fast alle Verschulten und Gebildeten lähmt.” 20

Dies vorausgeschickt, sage ich: Homöopathen sind ebenso im Irrtum befangene Erben des platonischen Materie-Geist-Dualismus wie die Naturwissenschaftler. Davon gelöst hat sich z. B. Immanuel Hermann Fichte, der in Weiterentwicklung des Werkes seines Vaters
18 Rosenstock-Huessy, Eugen (2008/2009), Im Kreuz der Wirklichkeit, Talheimer Verlag,
Mössingen-Talheim, Bd. 3, S. 383 19 Ebd., S. 383f 20 Rosenstock-Huessy, Eugen (2008/2009), Im Kreuz der Wirklichkeit, Talheimer Verlag,
Mössingen-Talheim, Bd 1, S. 208

Johann Gottlieb und Schellings auf der Suche nach einem gangbaren Weg zu Natur- und Selbsterkenntnis sowohl Spiritismus als auch Materialismus verwirft und als Bindeglied zwischen dem Geistigen und dem Materiell-Körperlichen die “Seele” betrachtet, die er in ihrer Individualität in Raum und Zeit zu deuten versucht.
C.G. Jung hat in Übereinstimmung mit der abendländischen Tradition die Seele als individuelle Gestalt des universellen Geistes definiert und zugegeben, dass er trotz all seiner Forschung die Wechselwirkung der Seele mit der materiellen Welt als eine völlig ungelöste Fragestellung betrachte.21

Wenn Sie fordern, Homöopathen möchten doch klarstellen, was sie unter den o.g. Begriffen verstehen, ist das bedingt durch die begrenzte Sicht des Naturwissenschaftlers, der ohne Religion und ohne den Begriff Seele auskommen kann. Wenn es unterbleibt, dass auch die Naturwissenschaften sich um den Begriff “Seele” bemühen, dann bleibt ein Rätsel, wie der Geist in die Materie kommt, in gleicher Weise bleibt unentzifferbar, wie Psyche und Körper sich gegenseitig beeinflussen. Aus der Naturwissenschaft sind uns nur krückenhafte Lösungen beschert worden, weil das cartesianische dualistische Weltbild nichts anderes zuließ. 22
Wäre es da nicht sinnvoller, die oben skizzierten Hypothesen zur Kenntnis zu nehmen und auf ihre Brauchbarkeit zu prüfen statt zu behaupten, dass wir nichts wissen, sich damit zu bescheiden und andere Ansätze auszuschließen?

Wenn Sie eine differenzierte Darstellung zur Körper-Seele-Geist-Auffassung aus der Sicht eines Naturheilkundlers lesen möchten, empfehle ich Ihnen zwei Bücher von Reimar Banis, in denen neben definitorischen Klärungen die gesamte Medizingeschichte reflektiert wird. 23 Banis verlässt die Dreiteilung Körper-Seele-Geist zugunsten eines viergliedrigen Modells, das die körperliche Ebene von der emotionalen, der mentalen und der kausalen Ebene unterscheidet. Es würde zu weit führen, dieses Modell hier nur anzudeuten, aber meines Erachtens ist es ein stimmiges Konzept, das nicht im Gegensatz zu den bisherigen Traditionen steht, auch nicht im Gegensatz zu einem naturwissenschaftlichen Weltbild.
Sie fragen abschließend danach, wo ich “Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der klassischen Homöopathie (…) und [den] psychosozialen Fachgebiete[n]” sehe. Ich meine, in unserem Briefwechsel wesentliche Unterschiede zwischen komplementärmedizinischen und schulmedizinischen Vorstellungen benannt zu haben. Eine erschöpfende Antwort erforderte vom Umfang annähernd eine Dissertation. Am Beginn eines solchen Projektes sollte geklärt werden, welche psychosozialen Fachgebiete im Einzelnen Ihres Erachtens einbezogen werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. N. Guggenbichler

21 Iwersen, Julia (2003) : Wege der Esoterik. Ideen und Ziele, Herder, Freiburg i.Br. 22 Exemplarisch verweise ich auf : McGinn, Colin (2003): Wie kommt der Geist in die Materie? Das
Rätsel des Bewusstseins, Piper München 23 Banis, R.(2004): Durch Energieheilung zu neuem Leben, Atlas der Psychosomatischen
Energetik Band1, Via Nova, Petersberg, und Banis, R. (2007): Spirituelle Energiemedizin,
Atlas der psychosomatischen Energetik, Band 2, Via Nova, Petersberg

Dienstag, 14. September 2010

Atomfreunde legen nach!

Liebe Leserinnen und Leser,
zu den angekündigten Sicherheitsnachrüstungen der Uralt-AKWs wird es wohl nie kommen, von den versprochenen Zahlungen der Stromkonzerne bleibt immer weniger übrig, und der Geheimdeal mit der Bundesregierung enthält umfassende juristische Sicherheitsklauseln. Nun schüttet die Regierung noch weiter Öl ins Feuer und bringt die Möglichkeit von Enteignungen ins Spiel, um das geplante Atommüllendlager in Gorleben realisieren zu können. Protest dürfte ihr sicher sein!

Schöne Grüße aus der Redaktion des Greenpeace Magazins!

PS: Zeigen Sie Ihre Meinung! Zum Beispiel mit einem "Atomkraft? Nein Danke"-T-Shirt aus unserem kleinen Warenhaus für Frauen und Männer, mit unserer Sticker-Postkarte, dem knallgelben Anti-AKW-Papierklebeband oder einem klassischen Ansteckbutton.






Enteignungspläne verschärfen Atom-Widerstand
Berlin (dpa) - Die Enteignungspläne bei der Prüfung Gorlebens für ein Atommüll-Endlager stoßen bei der Bürgern in der Region und bei der Opposition auf heftigen Widerstand. «Dieser Bundesregierung ist jedes Mittel recht, die Atomlobby zu...
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Zehnmal mehr mittelradioaktive Abfälle in der Asse
Hannover (dpa) - Im maroden Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel lagern zehnmal mehr Fässer mit mittelradioaktivem Abfall als angenommen. Das geht aus dem am Freitag bekanntgewordenen Abschlussbericht des früheren Asse-Betreibers zum Atommüll hervor....
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Umwelthilfe verteilt «rote Karten» an Unternehmen
Berlin (dpa) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat 88 von 115 Unternehmen eine «rote Karte» für undurchsichtigen Klimaschutz in der Firmenwagenpolitik erteilt. Nur 17 der befragten Unternehmen hätten detaillierte Angaben über den CO2-Ausstoß der...
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Grönland-Gletscher schmelzen im warmen Meerwasser
Hamburg (dpa/lno) - Warmes Wasser aus subtropischen Regionen lässt grönländische Gletscher von unten schmelzen. Nach aktuellen Auswertungen von Messbojen-Daten dringt das höher temperierte Wasser das ganze Jahr über in die Fjorde ein, teilte die...
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Scharfe Kritik an Schutzklauseln im Atomvertrag
Berlin (dpa) - Die Opposition spricht von einem «schmutzigen Deal», die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International von einem Schaden für die Demokratie: Die umstrittenen Schutzklauseln im Vertrag mit den Energiekonzernen bringt die...
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AKW: „Veto von Verfassungsgericht wahrscheinlich“
Die Bundesregierung hat entschieden: Die Atomkraftwerke sollen durchschnittlich zwölf Jahre länger laufen. Doch ob die Pläne Wirklichkeit werden, ist noch völlig unklar. Weil Schwarz-Gelb den Bundesrat außen vor lassen will, rechnet...
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BASF muss Panne mit Gen-Kartoffeln erklären
Brüssel (dpa) - Nach dem Auftauchen einer nicht zugelassenen Sorte von Gen-Kartoffeln auf einem Feld in Schweden hat der BASF-Konzern bei der EU-Kommission Rede und Antwort gestanden. Bei einem Treffen am Mittwoch in Brüssel mussten Konzernvertreter...
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Greenpeace: "BP will Verantwortung abwälzen"
Hamburg (Greenpeace) - BP hat heute in London einen Bericht zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko veröffentlicht. Die Untersuchung des Ölkonzerns hat ergeben, dass eine ganze Reihe technischer und menschlicher Fehler zu einer der größten...
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Montag, 13. September 2010

Bürger gegen Atomlobby

Unglaublich - In drei Tagen haben über 65.000 von uns unterzeichnet, um am Ausstieg festzuhalten! Der Druck wächst. Wir können unser Ziel von 100.000 Unterschriften erreichen. Leiten Sie diese E-Mail an alle, die Sie kennen:

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,

Hinter verschlossenen Türen drängt Kanzlerin Merkel auf ein neues Energiekonzept, maßgeschneidert auf die Atomlobby. Lasst uns nun diese skandalösen Übergriff entlarven und diesen Plan anfechten. Unterzeichnen Sie die Petition für einen verantwortungsvollen Ausstieg und sofortige Investitionen in erneuerbare Energien:


Bundeskanzlerin Merkels Beschluss, die Laufzeit von Atomkraftwerken zu verlängern, löst gewaltige Empörung in der Öffentlichkeit aus. Hinter verschlossenen Türen einigte sich unsere Regierung auf ein neues Energiekonzept, das sich unerhörterweise auf ein von der Atomlobby finanziertes Gutachten stützt!

Merkel nennt es eine "Energie-Revolution", doch in Wahrheit ist es ein gewaltiger Erfolg für die Profite der Atomkonzerne und ein riesiger Rückschlag für erneuerbare Energielösungen, die dringende Investitionen benötigen. Von internen Machtkämpfen gebeutelt, gleiten die Umfragewerte der Regierung in die Tiefe - sie kann es sich einfach nicht leisten, die Öffentlichkeit zu ignorieren.

Wenn jetzt genug von uns zusammenkommen und diese skandalösen Übergriff entlarven und anfechten, könnte das Streben der Bürger nach einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung die Profit-Interessen der Atomkonzerne besiegen. Doch die Zeit drängt: Die Regierung wird ihr endgültiges Konzept noch in diesem Monat bekanntgeben. Sobald wir 100.000 Unterschriften haben, werden wir ganzseitige Inserate in wichtigen Zeitungen veröffentlichen, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen. Unterzeichnen Sie die Petition unter folgendem Link und leiten Sie diesen Aufruf weiter:

http://www.avaaz.org/de/ausstieg_jetzt/?vl

Im vergangenen Monat drängte die Atomlobby in einer agressiven Kampagne die Regierung zu längeren Laufzeiten, so dass die AKW-Betreiber weiterhin hohe Gewinne aus ihren alternden Reaktoren erwirtschaften können. Auf schamlose Weise erhöhte die Lobby den Druck mit einer Anzeigenkampagne und einem dreistes "Bestechungs-Angebot" von 30 Milliarden Euro für längere Laufzeiten. Eine von deutschen Bürgern finanzierte Anzeigenkampagne, sendet ein deutliches Signal an Merkel über das, was die Öffentlichkeit wirklich will.

56% der Wähler sind gegen AKW-Laufzeitverlängerungen -- Doch die Lobbyisten haben einen Plan durchgesetzt, der sogar in Merkels Regierungskoalition umstritten ist, und dabei unseren Willen ignoriert. Indem wir jetzt handeln, zeigen wir, dass sich die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands bereit sind den Plan der Lobbyisten im Bundestag zu blockieren.

In einem Augenblick, wo mutige Schritte im Klimaschutz dringend erforderlich sind, untergräbt Merkels Plan umfangreiche Investitionen in erneuerbare Energien und bedroht Deutschlands Führungsrolle in diesem Gebiet. Ohne Lösung zur Endlagerung des radioaktiven Mülls und mit mehreren veralteten Reaktoren wie Krümmel und Brunsbüttel, die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, wollen die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands, dass ihre Regierung in sichere und erneuerbare Energien investiert.

Unterzeichnen Sie die Petition für einen verantwortungsvollen Ausstieg und sofortige Investitionen in erneuerbare Energien - sie wird direkt an Merkels Kabinett übergeben und durch ganzseitige Inserate in wichtigen deutschen Zeitungen veröffentlicht, bevor der endgültige Plan am 28. September enthüllt wird. Unterschreiben Sie jetzt und senden Sie diese E-Mail and Freunde, Bekannte und an alle, denen die Zukunft unseres Landes etwas bedeutet:

http://www.avaaz.org/de/ausstieg_jetzt/?vl

Vor fast 10 Jahren hat Deutschland einen mutigen Schritt gemacht, als es die Weichen für einen verantwortungsvollen Atom-Ausstieg stellte. Lasst uns verhindern, dass Deutschlands weltweite Führungsrolle im Bereich der erneuerbaren Energien aufs Spiel gesetzt wird. Handeln Sie jetzt und verbreiten Sie diesen Aufruf:

Hoffnungsvoll,

Julius, Paul, Pascal, Alice und das ganze Avaaz-Team

Quellen:

Regierungsgutachter steht Stromkonzernen nahe
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,714013,00.html

ZDF-Politbarometer: 56% der Wähler sind gegen AKW-Laufzeitverlängerungen
http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,8105583,00.html?dr=1

Regierung schweigt zur Milliarden-Offerte der Energiewirtschaft
http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-08/atomkraftewerke-laufzeiten-regierung

Atombeschluss bringt Konzernen mindestens 50 Milliarden
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,715894,00.html

Regierung trickst bei AKW-Jahreszahlen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,715901,00.html

Milliarden-Belastungen befürchtet: Stadtwerke wehren sich gegen Atom-Kompromiss
http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~E82A059F1F50542ACB5EBF4B27D2AC267~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Atomstrom versorgt nur wenige, die aber blendend
http://www.theeuropean.de/stefan-gaertner/3942-atomstrom-versorgt-nur-wenige-die-aber-blendend?utm_source=THE+EUROPEAN+-+Newsletter&utm_campaign=49e8d200ae-The_European_Newsletter&utm_medium=email


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