Dienstag, 31. August 2010
Greenpeace Magazin 1009
Liebe Freunde,
hier der Text des neuen Online-Magazins von Greenpace. Über den o. a. link könnt Ihr die ausführlichen Versionen des Magazins lesen!
Liebe Leserinnen und Leser,
am Wochenende sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke um mindestens zehn Jahre aus. Die Regierung kündigte jedoch auch an, die Meiler sicherheitstechnisch nachrüsten zu wollen, um sie beispielsweise gegen Flugzeugabstürze besser zu sichern.
Anders als bei der Laufzeitverlängerung, die nach ihrem Beschluss sofort gelten würde, um die Meiler vor der Abschaltung zu retten, lässt man sich mit der Sicherheit offenbar Zeit: Nach Informationen der taz will Umweltminister Norbert Röttgen eine Nachrüstung alter AKW zwar verpflichtend machen, allerdings mit einer Übergangszeit von zehn Jahren. Deutlicher kann man kaum zeigen, wo die Prioritäten liegen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redaktion des Greenpeace Magazins!
PS: Greenpeace Deutschland begeht dieser Tage seinen 30. Geburtstag. Wie wäre es aus diesem feierlichen Anlass mit einem Greenpeace-Schiff am Revers? Kapern Sie sich die Rainbow Warrior II, die Arctic Sunrise und die Esperanza als Pin zum Anstecken!
AKW-Laufzeiten: Merkel lässt Katze aus dem Sack
Nun hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sachen Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke endlich (einigermaßen) eindeutig positioniert. Sie möchte offenbar, dass die Meiler zehn bis 15 Jahre länger am Netz bleiben. Auch wenn die...
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Scharfe Kritik an Methodik bei Energie-Gutachten
Berlin (dpa) – Umweltschützer haben die methodische Herangehensweise bei dem Gutachten zu den Energieszenarien scharf kritisiert. So waren nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bei einer Berechnung ohne längere Laufzeiten für Atomkraftwerke...
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Lula gibt grünes Licht für Mega-Kraftwerk im Amazonasgebiet
Brasília (dpa) – Trotz massiver Proteste von Umweltschützern hat Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva grünes Licht für das im Amazonasgebiet geplante drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gegeben. Er unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit)...
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Einigung im Streit um Kohlekraftwerk Moorburg
Hamburg (dpa) – Die Bundesregierung und Vattenfall haben sich in einem internationalen Schiedsgerichtsverfahren zum Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg geeinigt. Beide Seiten bestätigten am Donnerstag einen Bericht der Zeitung «Die Welt». Der...
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Lufthansa: Zwei Gesichter in Sachen Umwelt
Ein Kranich dient der Lufthansa als Wappenvogel. Sie hat ihn übrigens von der gleichnamigen Vorgängerfirma übernommen, die Adolf Hitler schon vor seiner Machtergreifung gern und gratis beförderte, aber das nur nebenbei. Jedenfalls liegt es nahe für...
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Studie: 164,7 Milliarden Euro an Atom-Subventionen
Berlin (dpa) – Die Atomkonzerne bekämpfen vehement die Besteuerung von Brennelementen, die dem Staat ab 2011 jährlich 2,3 Milliarden Euro einbringen soll. Das Geld soll für den Haushalt und für die mehrere Milliarden Euro teure Sanierung des maroden...
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Castorgegner erringt Teilerfolg vor höchstem Gericht
Karlsruhe (dpa) – Im Streit um die Kosten für einen Polizeieinsatz bei einem Castor-Atomtransport hat das Bundesverfassungsgericht einem Demonstranten zum Teil Recht gegeben. Es hob die Entscheidungen der Verwaltungsgerichte in einem am Mittwoch...
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Freitag, 27. August 2010
Bio-Betrug
aus dem „Stadium einer lahmen Ente“ ist Beo, die Bio-Limo von Carlsberg, laut einer Getränkefachzeitung nie herausgekommen. Nun zieht der Brauereikonzern die Konsequenzen und nimmt die Brause nach zwei Jahren vom Markt.
Carlsberg hatte Beo als „Bio Erfrischung“ mit „rein natürlichen Zutaten“ in „ausgezeichneter Bio-Qualität“ beworben. Tatsächlich steckten in der Brause aber gerade mal 5,5 Prozent Bio-Zutaten, nämlich Zucker und Malzextrakt. Für den Geschmack sorgte neben so „rein natürlichen“ Zutaten wie Citronensäure (E 330) und Ascorbinsäure (E 300) vor allem Aroma. Echte Äpfel und Birnen hatte die Limonade dagegen nie gesehen.
Das brachte Beo den vierten Platz bei der Wahl zur dreistesten Werbelüge 2010 und Beschwerden von mehr als 3.000 Verbrauchern ein. Die hohle Nachhaltigkeitslyrik haben die Menschen dem viertgrößten Brauereikonzern der Welt genauso wenig abgekauft wie die Bio-Limonade selbst – Beo blieb in den Regalen stehen.
Zeigen Sie auch anderen Schwindel-Produkten die rote Karte und den Herstellern, dass sich Verbraucher die systematische Mogelei im Supermarkt nicht länger gefallen lassen – unterzeichnen Sie jetzt unsere Mitmachaktionen:
http://www.abgespeist.de/mitmachen/alle_mitmachaktionen/
Machen Sie mit!
Ihr foodwatch-Team
TV-Tipp: Am kommenden Freitag, 3. September, 22.45 Uhr ist foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode zu Gast in der NDR-Talkshow 3nach9, wenn die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers ihren Einstand als Moderatorin gibt. Weitere Talkgäste sind unter anderem Tom Jones, Hannelore Elsner, Moritz Bleibtreu und Ulrich Tukur.
__
P.S.: „Beo“ war nur eines von vielen Mogelprodukten. Damit wir auch die anderen Tricks und Schwindeleien der Lebensmittelindustrie entlarven können, brauchen wir Geld für Recherchen und Kampagnen. Unterstützen Sie deshalb unsere Arbeit und werden Sie abgespeist-Pate:
https://foodwatch.de/abgespeist-patenschaft
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foodwatch e.V.
Anne Markwardt
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Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.
Stop deep cuts to conservation programs
Earlier this year, President Obama proposed major cuts to conservation funding that would let four million acres of land fall through the cracks. Now, he has called for an additional 5% cut in the budgets of non-security federal agencies.
Agencies must respond with their proposed cuts by September 13.
Don't let conservation become a cost cutting casualty. Please urge Secretary of Agriculture Tom Vilsack NOT to slash vulnerable programs that are protecting our nation's precious natural resources >
While we applaud this effort to move towards a more balanced federal budget, we cannot cut programs that help farmers, ranchers, and private landowners secure a cleaner future for our air, water and land.
Farmers, ranchers and private landowners are stewards of over 70% of the land in America. Gutting initiatives — like the Environmental Quality Incentive Program and the Wetlands Reserve Program — will cut support to those partners who are investing in tackling environmental challenges on their lands.
Demand for these programs already far outweighs available funding. Tell Secretary Vilsack NOT to cut one dime >
With the continuing threat of climate change, water challenges, and the newest environmental disaster in the Gulf, now is not the time to slash vital conservation efforts. Please take action and speak out in support of transformational and effective initiatives that help farmers, ranchers and landowners protect our futures.
Sincerely,
The Change.org Team in partnership with Environmental Defense Fund.
http://www.change.org/petitions/view/stop_deep_cuts_to_precious_conservation_funds
Greenpeace India Sonia Ghandi
With the nuclear liability bill out of its way, the Government is now desperate to clear the Biotechnology Regulatory Authority of India (BRAI) bill. If cleared in its current form the bill will create an autocratic body to allow genetically modified (GM) food crops in the country.
The open letter with over 28,000 signatures was delivered to Ms Sonia Gandhi. But she has not responded to it till now.
As the chairperson of National Advisory Council [NAC], Sonia Gandhi can stop this bill. If she is not responding to our letter we will call her and tell her what we want in person.
Can you call Ms Sonia Gandhi and ask her and the NAC to get the Government to consult the people before tabling the bill?
http://greenpeace.in/safefood/call-sonia-gandhi/
Earlier we were trying to get changes in the nuclear liability bill. Though the bill disappoints on several grounds, changes demanded by people have been incorporated into the bill, due to the public pressure on the policy makers. The biggest being the re-inclusion of supplier liability in the bill. While they did not incorporate unlimited liability, they have increased the limit on it and allow the Government to further increase compensation depending on the scale of the accident.
We can do this again. Lots of people demanding change in the BRAI bill again, will help make Ms Gandhi and the NAC act fast.
The BRAI will be a single window clearance body for all GM food. If the bill is passed as is then we will not have a chance to stop the introduction of GM crops like we did in the case of Bt brinjal. Bt brinjal will come back along with 56 food crops whose GM versions are in the pipeline.
The bill will can be tabled in the Parliament any time. Call Ms Gandhi now to save your food from genetic contamination.
http://greenpeace.in/safefood/call-sonia-gandhi/
Thanks a billion!
Jai Krishna
Sustainable Agriculture Campaigner
Greenpeace India
Donnerstag, 26. August 2010
Die Geschichte der Homöopathie
ab heute läuft auf dem Sender BR-alpha eine 6-teilige TV-Dokumentation über
"Die Geschichte der Homöopathie". In den Sendungen wird versucht, die
Grundlagen dieser Therapieform entlang des Lebens ihres Begründers Samuel
Hahnemann (1755-1843) darzustellen. Seine Ideen zur Behandlungsweise von
Krankheiten waren in seiner Zeit revolutionär!
Auch unser Herstellungslabor war Drehort für diese Dokumentation.
"Die Geschichte der Homöopathie" läuft ab 26. August immer donnerstags um
19.00 Uhr in BR-alpha. (Wiederholung: freitags 09.30 Uhr).
Hier der Link für weitere Infos auf den BR-Seiten:
http://www.br-online.de/br-alpha/die-geschichte-der-homoeopathie
Weitere ausführliche Informationen zur Sendung finden Sie hier:
http://www.hahnemann-gesellschaft.de/aktuelles/die-geschichte-der-homoeopath
ie
Mit herzlichen Grüßen aus Stadtbergen
Brita Gudjons
Sparpaket
Donnerstag, 26. August 2010 - 252.570 Abonnenten
"Letzte Hemden" gegen unsoziales Sparpaket!
Mitte September berät der Bundestag das Sparpaket der Regierung, das die Lage von ohnehin sozial Benachteiligten drastisch verschlimmern wird. Wir präsentieren hunderte von Campact-Aktiven bemalte "Letzte Hemden" auf dem Laufsteg. Spenden Sie für die Aktion!
Lieber Herbert Vater,
ein ganzer Berg "letzte Hemden" ist schon bei uns eingetroffen - bemalt mit Slogans von Campact-Aktiven gegen das Sparpaket der Regierung, das vielen ohnehin Benachteiligten auch noch das letzte Hemd nimmt. Wenn das Sparpaket am 16. September im Bundestag beraten wird, werden wir die Hemden auf einem großen Laufsteg vor dem Reichstag präsentieren: Campact-Aktive wählen jeweils ein Hemd von einer langen Wäscheleine, ziehen es über und flanieren über den Laufsteg. An dessen Ende nehmen ihnen eine von der Leyen- und eine Merkel-Puppe ihr "letztes Hemd" weg.
Die Abgeordneten laden wir ein, der ungewöhnlichen Modenschau beizuwohnen. Wir konfrontieren sie mit den Argumenten der Bürger/innen, warum sie die soziale Schieflage des Sparpakets aufheben müssen. Wir haben Chancen dies durchzusetzen. Denn in den Reihen der Regierungsfraktionen regt sich Widerstand: Selbst der CDU-Wirtschaftsrat fordert mehr soziale Gerechtigkeit - und einen höheren Spitzensteuersatz.
Ermöglichen Sie die Aktion mit Ihrer Spende!
Kürzlich bestätigte auch das Familienministerium, dass die Sparvorschläge der Regierung vor allem zu Lasten der finanziell Schwachen gehen. Danach würden mehr als zwei Drittel der Einsparungen beim Elterngeld Hartz IV-Empfänger/innen treffen. Eltern mit einem monatlichen Einkommen von über 2.770 Euro hätten hingegen keinerlei Einbußen. 135.000 Haushalte von Hartz IV-Empfänger/innen müssten in Zukunft auf Elterngeld verzichten - 50.000 von ihnen sind Alleinerziehende.
Mit unserer "Letzte-Hemden-Aktion" konfrontieren wir die Abgeordneten mit den Argumenten ihrer Wähler/innen für ein sozial gerechtes Sparpaket. Unterstützen Sie die Aktion mit einer Spende. Und wenn Sie uns noch kein "letztes Hemd" geschickt haben, können Sie dies gern bis zum 13. September nachholen. Die Aktion organisieren wir gemeinsam mit Attac, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und weiteren Bündnispartnern.
Spenden Sie für die Aktion!
Schicken Sie uns Ihr "Letztes Hemd"...
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz
PS: Ihre steuerlich abzugsfähige Spende können Sie auch auf folgendes Konto überweisen:
Campact e.V.
Konto-Nr. 698 0030321
BLZ 251 205 10
Bank für Sozialwirtschaft
Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 252.570 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!
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Christoph Bautz | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de
Donnerstag, 19. August 2010
Wir leben über unsere Verhältnisse
Bundeskanzlerin, wie diese die neuesten Sparpläne mit dem Kommentar :
"Wir haben jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt" vorstellte.
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Kommentar
Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?
Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio
Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,
wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?
Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe.
Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe
mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen,
ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und "Freibier für alle" habe ich auch noch nie verlangt.
Wer war wirklich maßlos?
Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll?
Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder
meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die
etwa alle "über ihre Verhältnisse" gelebt?
Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten
Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten
lassen und nun einfach weiterzocken, als ob nichts gewesen wäre.
Mehr Beispiele gefällig?
Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten
einfach hinzuwerfen - sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und
Sekretärin inklusive.
Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über
"Generationengerechtigkeit" schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und
zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten rein regnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und
in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie
bei sich selbst.
Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe
möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten
regiert.
Mit - verhältnismäßig - freundlichen Grüßen,
Ihr Stephan Ueberbach
Dr. Oetker
Hallo und guten Tag, 18.08.2010
für ein Traditionsunternehmen, das von sich behauptet, in „direkter Verbindung mit dem Verbraucher“ zu stehen und sich an „dessen Bedürfnissen“ zu orientieren, ist es beschämend: Nach geballter Kritik an seinem Schokoladenpudding „Pur Choc Tansania Edelbitter“ hat Dr. Oetker zwar Verpackung und Namen des Produktes geändert, täuscht seine Kunden aber trotzdem weiter.
foodwatch hatte das Produkt im Dezember 2009 als Mogelpackung entlarvt und irreführende Prozentangaben sowie überzogene Qualitäts- und Herkunftsversprechen kritisiert. Seitdem haben sich mehr als 4.600 Verbraucher bei Dr. Oetker beschwert. Die Verbraucherzentrale hatte den Konzern im Januar 2010 sogar unter Androhung einer Klage aufgefordert, die irreführende Werbung zu unterlassen. Daraufhin versprach Dr. Oetker die Verpackung zu ändern.
Herausgekommen ist dabei allerdings eine Alibi-Aktion, die all jene Verbraucher verhöhnt, die Dr. Oetker bisher wegen irreführender Werbung kritisiert haben. Mehr dazu lesen Sie jetzt auf abgespeist.de.
Dr. Oetker behauptet großspurig: „Was die Marke Dr. Oetker verspricht, ist stets eingehalten worden. Die Erwartungen der Verbraucher wurden nie enttäuscht“. Solche hohlen Phrasen und Lippenbekenntnisse dürfen wir uns als Verbraucher nicht gefallen lassen. Fordern Sie Dr. Oetker auf, seinen Pudding endlich ehrlich zu bewerben, statt Verbraucher weiterhin zu täuschen. Unterzeichnen Sie jetzt unsere neue Mitmachaktion:
http://www.abgespeist.de/pur_crema_choc/mitmachen/
Machen Sie mit!
Ihr foodwatch-Team
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P.S. „Pur Choc“ ist nur eines von vielen Mogelprodukten. Damit wir auch die anderen Tricks und Schwindeleien der Lebensmittelindustrie entlarven können, brauchen wir Geld für Recherchen und Kampagnen. Unterstützen Sie deshalb unsere Arbeit und werden Sie abgespeist-Pate!
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foodwatch e.V.
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Mittwoch, 18. August 2010
Änderung LFGB

Wichtige Information
der EFN-European Federation Naturopathy e.V.
Aus
für Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel?
Geplante Aktion
des
Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Unbemerkt von der Öffentlichkeit und im Schutze der parlamentarischen Sommerpause hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen Änderungsentwurf - 2. Gesetz zur Änderung des LFBG - auf den Weg gebracht. Dieser Änderungsentwurf stuft zukünftig nährstoffangereicherte Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Energy Drinks und diätetische Lebensmittel nicht mehr als Lebensmittel ein. Dieser Änderungsentwurf ist weder logisch noch nachvollziehbar, da Nährstoffe per Definition Bestandteil von Lebensmitteln sind.
Viele unserer Therapien werden nachhaltig durch die zusätzliche Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt. Diese werden durch die Patientinnen und Patienten selbst gezahlt und tragen somit zur Entlastung der Krankenversicherung bei. Aber auch nicht erkrankte Personen nehmen regelmäßig Nahrungsergänzungmittel oder diätetische Lebensmittel zu sich.
Tritt die Änderung in Kraft, können geschätzte 35,9 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht mehr wie bisher in Deutschland gezielt ihre Nahrung ergänzen. Alle Produkte müssten den Weg durch eine bürokratische Zusatzstoff-Anmeldung nehmen. Damit wird jede Innovation nachhaltig gehemmt und der Markt droht zu kollabieren mit dem unabwendbaren Verlust von Arbeitsplätzen.
Die Einspruchsfrist gegen diese Gesetzesänderung läuft Ende August ab.
35,9 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger kaufen Nahrungsergänzungsmittel, um sich optimal zu ernähren und gesund zu bleiben (Quelle: TdW Intermedia 05/06)
Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel sind sicher. Sie unterliegen bereits jetzt einer Notifizierungspflicht und unterstützen die eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge.
Das Ministerium versucht sich in einer Nacht- und Nebelaktion über Oberverwaltungsgerichtsurteile hinwegzusetzen
Die Gesetzeänderung ist ein deutscher Alleingang und hat keine EU-Verordnung zur Grundlage. Sie verstößt damit gegen den Grundsatz des EU-Binnenmarktes. In diesem Zusammhang verweisen wir auch auf das Urteil des EuGH zum "Vitaminverbot". Mit seinem Urteil vom 12.07.2005 bestätigt der EuGH, dass die Gemeinschaftsrichlinie über Nahrungsergänzungsmittel (FSD) gültig ist. Die Direktive (FSD) bezieht sich nicht auf natürliche Vitamine und Mineralstoffe, wie sie normalerweise in der Nahrung oder als deren Bestandteil verzehrt werden. Sämtliche natürliche Vitamine und Mineralstoffe sind von der FSD ausgenommen und bleiben nach diesem Urteil frei verkäuflich. Die Direktive gilt nur für "chemische Substanzen", die nicht natürlichen Ursprungs sind. Ein Antrag auf Zulassung dieser Substanzen zur Positivliste darf nur auf Grund einer eingehenden Risikobewertung abgelehnt werden.
Das vom Bundesministerium geplante Gesetz stoppt alle Innovationen.
Die geplante LFGB-Änderung stellt einen Affront gegen mündige Verbraucherinnen und Verbraucher dar. Unabhängig davon schädigt sie Einzelhandel, Werbewirtschaft und Lebensmittelindustrie.
Wir sind nicht bereit ein solches Vorgehen der Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu tolerieren und legen daher schärfsten Protest ein.
Sie können unseren Protest unterstützen, indem Sie diese Information Ihrem/Ihrer Bundestags-, Landtags- oder Kreistagsabgeordneten übermitteln und um eine Stellungnahme bitten. Sie können jedoch auch diesen Text, versehen mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift (s. Kasten) direkt an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz senden. Die E-Mail des Ministeriums lautet poststelle@bmelv.bund.de
Selbstverständlich können Sie Ihre Unterstützung auch uns zukommen lassen. Wir geben sie dann weiter. Unsere E-Mail lautet: info@efn-ev.de
Unterschriftenlisten zur Auslage in Ihren Räumlichkeiten stellen wir Ihnen ebenfalls gern zu Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass die Einspruchsfrist gegen Ende August abläuft. Daher ist Eile geboten.
Bereits jetzt schon herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihre
EFN-European Federation for Naturopathy e.V.
P. Abels
-Vorsitzender-
Name:
Anschrift:
Ich schließe mich dem Protest der EFN gegen die geplante LFGB-Änderung an.

Datum 19-8-10 ................................
Unterschrift
Hier noch einige Zustzinformationen:
http://shop.vitaminwelten.de/media/content/Dokumente_Gesetzesaenderung_Nahrungsergaenzungsmittel.pdf
Greenpeace Magazin
Greenpeace Magazin 5.10
DER KAMPF UM GORLEBEN
Öl-Multis ohne Skrupel
Autolärm macht krank
Zum Heftinhalt
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33/10
Liebe Leserinnen und Leser,
seit mehr als 30 Jahren wehren sich im vormals verschlafenen Landkreis Lüchow-Dannenberg Einheimische und Zugereiste, Konservative und Linke einhellig dagegen, Deutschlands Atomklo zu werden. Inzwischen gehen drei Generationen gemeinsam auf die Straße, wenn im Herbst der Castor rollt. Und nicht nur dann.
Denn die Menschen im Wendland leben den Widerstand das ganze Jahr über, jeden Tag. Reporter des Greenpeace Magazins haben die Urgroßmutter der Bewegung, Marianne Fritzen, besucht, den Maler Uwe Bremer, den Bio-Bauern Klaus-Bernd Meyer, die Band Madsen, den Förster Ulrich von Mirbach, den Greenpeace-Atomexperten und Öko-Brauer Mathias Edler und die grüne Europapolitikerin Rebecca Harms.
Außerdem im Heft: Das Weiter-so der Ölkonzerne nach der BP-Katastrophe; Bahnchef Rüdiger Grube verspricht mehr Kundenfreundlichkeit; wie Tempolimits und andere Autoreifen den Verkehrslärm dämpfen könnten; was Angela Merkel und andere Prominente Greenpeace Deutschland zum 30. Geburtstag wünschen und wie Greenpeace-Campaigner sich die Welt von morgen erträumen – sowie Grafiken zum Boom der erneuerbaren Energien.
Das Greenpeace Magazin gibt es ab Freitag den 20. August hier, am Kiosk oder im Abo.
Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redaktion des Greenpeace Magazins!
PS: Als schmuseweiche Unterlage für Ihre Träume von der Welt von morgen empfehlen wir unser kleines Kuschelkissen, auch geeignet als Begleiter für spätsommerliche Picknicks, auf Reisen und überhaupt. Give Peace a Chance!
Schärfere Genehmigungsverfahren für Ölbohrungen in USA
Washington (dpa) – Als Konsequenz aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko will die US-Regierung nach Medienberichten künftig Bohrgenehmigungen an erheblich schärfere Umweltauflagen knüpfen. Wie die «New York Times» am Montagabend (Ortszeit) in...
hier weiterlesen…
Leere Drohung oder Muskelspiel? Atomlobby provoziert
Von Tim Braune (dpa) – Die vier Herren über Deutschlands Atommeiler präsentieren sich jetzt Seite an Seite in der «Bild»-Zeitung. Ihre Botschaft: Atomstrom ist sicher, billig und umweltfreundlich. Deshalb müssten die Kraftwerke 15 Jahre länger...
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Sachsen plant Atommüll-Transporte nach Russland
Dresden (dpa) – Das Land Sachsen will Atommüll über die Ostsee zur Wiederaufarbeitung nach Russland bringen. Aus dem früheren Kernforschungszentrum Rossendorf bei Dresden sollen 951 Brennstäbe, die sich seit Frühjahr 2005 im nordrhein-westfälischen...
hier weiterlesen…
Die Bahn & Audi: CO2-Verschiebebahnhof
Der Ingolstädter Autokonzern Audi ist bekannt dafür, dass seine Neuwagenflotte zu den klimaschädlichsten in Deutschland gehört. Nun aber wirbt das Unternehmen damit, als erstes in ganz Europa seine Fahrzeuge mit "CO2-frei" betriebenen Zügen zum...
hier weiterlesen…
Greenpeace warnt vor schwerem Atomunfall durch Brände
Moskau/Hamburg (dpa) – Die Waldbrände in Russland könnten aus Sicht von Umweltexperten zu gefährlichen Stromausfällen bei Atomkraftwerken führen. Wenn Hochspannungsleitungen durch Flammen zerstört oder Notstromgeneratoren durch Rauch und Hitze...
hier weiterlesen…
2010 laut NASA bisher viel zu warm
Washington (dpa) – Nach Rekordtemperaturen in den ersten Monaten könnte 2010 das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Das teilte das Goddard Institute der US-Weltraumbehörde NASA mit. Die gemessenen Werte auf der Erdoberfläche...
hier weiterlesen…
So viele Schweine geschlachtet wie nie
Wiesbaden (dpa) – Auf deutschen Schlachthöfen sind im ersten Halbjahr 2010 so viele Schweine geschlachtet worden wie noch nie zuvor. Für den menschlichen Fleischhunger mussten 28,5 Millionen Schweine ihr Leben lassen, wie das Statistische Bundesamt...
hier weiterlesen…
http://www.greenpeace-magazin.de/
Genmanipulation
The BRAI bill will clear genetically modified (GM) crops overriding the concerns raised by the general public and state governments against GM food. The Cabinet cleared this bill in a hurried and hushed fashion, denying people a chance to voice their opinion.
But there is a way to change this bill. Sonia Gandhi, Chairperson of the National Advisory Council (NAC) can force the Government to re-draft the bill with suggestions from the public. It has been done before and can happen again if the opposition to the bill in its current form is known.
Can you sign the open letter to Sonia Gandhi asking the NAC to make the Government consult people before tabling the bill?
http://greenpeace.in/safefood/change-brai-bill-stop-gm-food-india
The NAC had earlier made the Government re-draft the Communal Violence bill and the National Food Security bill. A large number of people asking for change will help convince them about the need for one in this case as well.
If passed, this bill will also allow BRAI to escape the purview of Right to Information. The public will be unable to stop genetic contamination of rice or 56 other crops whose GM versions are in the pipeline.
Time is short. The bill can be tabled in the Parliament any day. Sign the open letter now to save your food from contamination:
http://greenpeace.in/safefood/change-brai-bill-stop-gm-food-india
Thanks a billion!
Jai Krishna
Sustainable Agriculture Campaigner
Greenpeace India
Dienstag, 17. August 2010
Anna Politkovskaya
Unfortunately, this brave hero's life ended in tragedy. She was murdered outside her home in 2006. »
Anna was a crusader for human rights and critical of the Russian and Chechan governments. Her fearless criticism earned her the respect and love of the people, but it also made her many enemies. And more than four years after her murder, Anna's killers remain at large.
You can help honor this legendary journalist -- urge Russia's Prosecutor General to find and bring Anna Politkovskaya's murderers to justice. »
Thanks for taking action!
Kayla
ThePetitionSite
Bring this Hero's
Killers to Justice
Take action link: http://www.care2.com/go/z/e/AF.0I/zKdz/rxZR
Greenpeace wird 30
30 Jahre Greenpeace Deutschland
1980 kam es in Nordenham zur ersten Greenpeace-Aktion in Deutschland - Aktivisten in Schlauchbooten protestierten gegen die Verklappung giftiger Dünnsäure in der Nordsee.
30 Jahre Greenpeace Deutschland - das sind 30 Jahre spektakuläre Aktionen und Erfolge für die Umwelt. Hunderttausende Menschen unterstützen uns heute. Sie helfen als Förderer finanziell oder sind ehrenamtlich aktiv in einer von rund 90 regionalen Greenpeace-Gruppen.
Den runden Geburtstag nehmen wir als Anlass, unseren Förderern und Freunden Dank zu sagen, aber auch der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in die Greenpeace-Welt zu geben. Wir besuchen vom 28. August bis zum 9. Oktober 2010 insgesamt sieben deutsche Städte, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und von unseren noch immer aktuellen Herausforderungen zu berichten. Lernen Sie Greenpeace näher kennen und besuchen Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!
Laden Sie sich die Broschüre 30 Jahre Greenpeace herunter (6,94 MB). Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungsorten und Terminen finden Sie weiter unten.
http://www.greenpeace.de/ueber_uns/30_jahre_greenpeace_deutschland/
Freitag, 13. August 2010
Prevent the 5,000 tigers in the U.S. from entering the illegal tiger trade
As few as 3,200 tigers remain in the wild.
At the same time that tigers are vanishing from their natural habitats, more than 5,000 tigers may exist in captivity in the U.S alone. Loopholes in current regulations allow many tigers to be held without any permit or reporting requirements, putting U.S. captive tigers at risk of entry into the illegal tiger trade - the biggest threat to the survival of wild tigers.
Urge the Obama Administration to tighten U.S. laws protecting captive tigers to prevent them from contributing to the illegal tiger trade >
A recent study by World Wildlife Fund's (WWF) partner TRAFFIC, the wildlife trade monitoring network, found that the federal government has no way to determine exactly how many captive tigers are in the U.S., where they are, who owns them, or what happens to them when they die.
This lax management makes the U.S. captive tiger population an easy target for black market sales. Without tighter regulation, this large population could become a "drip feed" of supply to fill demand for tiger parts, thereby perpetuating this market and further threatening wild tiger populations by putting them at increased risk of poaching.
Help strengthen U.S. laws to ensure captive tigers do not contribute to the endangerment of the world's remaining wild tiger populations >
If we don't take action now to protect the remaining population of wild tigers, we will witness the loss of one of the world's most impressive animals. In the past 100 years, wild tiger populations have fallen by about 95%. Without action to stem this decline, we risk the very survival of wild tigers.
Take action today: sign our petition with the World Wildlife Fund >
Thank you for raising your voice,
- The Change.org team in partnership with World Wildlife Fund
Mittwoch, 11. August 2010
Menschenhandel
Russland: Kampf dem Vergewaltigungshandel
Der Vater eines Opfers des Vergewaltigungshandels hat eine ergreifende Bitte an Avaaz gesendet:"Meine Tochter Oxana war ein hübsches, sprachbegabtes Mädchen. Mit 20 Jahren verliess sie unser Haus, um ihrem Traumberuf als Übersetzerin in Europa nachzukommen. Wir waren so glücklich für sie. Drei Wochen später erfuhren wir von der Polizei von ihrem Tod. Sie stürzte aus dem Fenster, auf der Flucht vor den Männern, die sie mit dem Stellenangebot täuschten und zur Arbeit in einem Sex-Club zwangen. Ich starb als sie starb. Jetzt lebe ich nur noch um andere Mädchen vor dem gleichen Schicksal zu bewahren."
Eine neue starke Konvention ist unsere beste Chance im Kampf gegen den weltweiten Vergewaltigungshandel mit Frauen und Mädchen. Ein Beitritt Russlands könnte dieses Grauen erheblich einschränken. Wir brauchen eine Million Stimmen, um den russischen Premier Putin zum Unterzeichnen zu bewegen und weitere Mädchen vor Oxanas Schicksal zu bewahren:
Wir fordern Sie auf, starke Maßnahmen zu ergreifen und durch die Unterzeichnung der Konvention des Europarates gegen Menschenhandel, Russlands Frauen und Mädchen vor dem Handel mit Vergewaltigung zu schützen. Gemeinsam mit anderen Ländern, kann Russland eine wichtige Rolle bei der endgültigen Beendigung dieses grausamen Handels spielen.
Klickt auf den unten stehenden link!
http://www.avaaz.org/de/russia_rape_trade_putin/?cl=703726530&v=6954
Dienstag, 10. August 2010
greenpeace magazin
Um auf die unten angegebenen links zu kommen, müssen Sie auf den o. a. link klicken!!!
Liebe Leserinnen und Leser,
vor Grönland bricht ein riesiger Eisberg vom Petermann-Gletscher ab, in Russland toben Jahrhundertfeuer, die weltweiten Messstationen melden Hitzerekorde, und in Pakistan, China und Teilen Europas versinken Menschen und Häuser in Regenfluten. Diese aktuellen Wetterextreme ließen sich zwar nicht direkt auf den Klimawandel zurückführen, böten aber einen Vorgeschmack darauf, was uns erwarten könnte, wenn die globale Erwärmung weiter zunimmt. Dies und mehr erklärte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid im Interview. Aus gegebenem Anlass handelt auch dieser Newsletter zu einem großen Teil von Klimaproblemen.
Schöne Grüße aus der Redaktion des Greenpeace Magazins!
PS: Wieder mal nichts Richtiges gefunden im Sommerschlussverkauf? Dann schauen Sie doch mal im Kleinen Warenhaus nach – wir haben noch das eine oder andere Schnäppchen im Angebot, zum Beispiel sommerliche Kleidung.
Teurer Klimawandel: Steigende Schäden befürchtet
Von Christine Schultze (dpa) – Hochwasser im Osten Deutschlands, Feuersbrunst in Russland und Überschwemmungen in Pakistan: Durch wetterbedingte Naturkatastrophen sind seit Jahresbeginn tausende Menschen ums Leben gekommen oder haben ihr ganzes Hab...
hier weiterlesen…
Riesiger Eisberg vor Grönland abgebrochen
Washington (dpa) – Vom Petermann-Gletscher im Norden Grönlands ist ein riesiges, 260 Quadratkilometer großes Stück abgebrochen. Wie die Universität des US-Bundesstaates Delaware am Freitag mitteilte, ist das Bruchstück viermal so groß wie der New...
hier weiterlesen…
Trickserei beim Klimaschutz
Von Edgar Bauer (dpa) – Beim globalen Klimaschutz sind Sonntagsreden der Politiker an der Tagesordnung. Jeder Regierungschef warnt vor der ungebremsten Erderwärmung. Doch beim Handeln und Verhandeln wird die Rhetorik-Show schnell zur Makulatur, der...
hier weiterlesen…
Klimaschutz-Verhandlungen bleiben ohne Durchbruch
Bonn (dpa) – Die Vorbereitungen für den nächsten Weltklimagipfel in Cancún (Mexiko) verlaufen zäh und ziellos: Eine fünftägige Bonner UN-Klimakonferenz brachte kaum Fortschritte. Vier Monate vor Cancún ist so gut wie klar, dass dort ein neuer...
hier weiterlesen…
Sicherheitsanalyse von Ex-Atommanager sorgt für Kritik
Hannover/Gorleben (dpa) – Der Auftrag an den ehemaligen Atommanager Bruno Thomauske, eine Sicherheitsanalyse zum möglichen Atomendlager Gorleben zu erstellen, hat für heftige Kritik gesorgt. Die Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke in...
hier weiterlesen…
DUH: AKW-Laufzeitverlängerungen und Ausbau der Erneuerbaren schließen sich aus
Berlin (dpa) – Deutschland steuert nach Meinung der Deutschen Umwelthilfe (DHU) bei gleichbleibender Atom- und Kohlestromproduktion auf einen Fundamentalkonflikt mit den erneuerbaren Energien zu. Dies zeige allein schon die enorme...
hier weiterlesen…
Horst Seehofer: Der Ökoenergie-Hochstapler
Für die CSU-Spitze gehört Atom-Hurra-Patriotismus offenbar zur Staatsräson. Beim Tauziehen um das schwarz-gelbe Energiekonzept macht sich nun (nach Ex-Parteichef Erwin Huber und Medien-Darling Karl-Theodor zu Guttenberg) Horst Seehofer zum...
hier weiterlesen…
Russlands brennende Probleme
Berlin (WWF) – Mehr als 7000 Waldbrände lodern derzeit rund um Moskau und im russischen Fernen Osten. „Daran ist nicht allein die aktuelle Hitzewelle schuld“, betont Aurel Heidelberg, Waldreferent beim WWF Deutschland. Die Gründe seien...
hier weiterlesen…
Düsseldorfer Erklärung
Initiative ganzheitliche Gesundheitspolitik
I.
PRÄAMBEL
Die sich verändernden Lebens-, Arbeits- und Freizeitbedingungen haben entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit, die Arbeitsbedingungen und die Freizeit organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein. Gesundheitsförderung schafft sichere, anregende, befriedigende und angenehme Arbeits - und Lebensbedingungen. Eine systematische Erfassung der gesundheitlichen Folgen unserer sich rasch wandelnden Umwelt - insbesondere in den Bereichen Technologie, Arbeitswelt, Energieproduktion und Stadtentwicklung - ist von essentieller Bedeutung und erfordert aktives Handeln zugunsten der Sicherstellung eines positiven Einflusses auf die Gesundheit der Öffentlichkeit. Jede Strategie zur Gesundheitsförderung muss den Schutz der natürlichen und sozialen Umwelt sowie die Erhaltung der vorhandenen natürlichen Ressourcen mit zu ihrem Thema machen.
(Ottawa-Charta 1986)
II.
Gesundheitsvorsorge muss sowohl in eigener als auch in sozialer Verantwortung liegen. Das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger ist für ihre Gesundheit ebenso wichtig wie die Verhältnisse unter denen sie leben. Soziale Ausgrenzung und Armut sind heute bedeutsame Gesundheitsgefahren. Deshalb sind soziale Integration, Chancengleicheit, Bildung, gesunde, unbelastete Nahrung und berufliche Teilhabe von entscheidender Bedeutung.
Moderne Gesundheitsversorgung muss den Menschen als Individuum anerkennen, vernetzt und über Finanzierungsgrenzen hinweg arbeiten. Berufsständische Rivalitäten sollen durch interdisziplinäre Teams abgelöst werden und regionale Versorgungsnetze sollen die Aufgabe der Gesundheitsförderung in den Städten und Dörfern übernehmen. Der zentrale Ort für die Entwicklung gesunder Lebensräume ist die Kommune. Ziel örtlicher Gesundheitspolitik muss es sein, eine gemeindenahe, leicht zugängliche, gute und vernetzte Versorgung aller Bevölkerungsgruppen in allen Regionen sicherzustellen. Der Mensch soll dabei ganzheitlich betrachtet werden, damit Ursachen behoben statt nur Syptome bekämpft werden.
Integrative Medizin zum Wohle der Bevölkerung muss gleichberechtigt auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungsmedizin basieren. Methoden- und Therapievielfalt müssen dabei berücksichtigt werden. Dabei dürfen schulmedizinische Bewertungsverfahren nicht naturheilkundlichen Verfahren aufgezwungen werden, sondern es sollen eigene Wirksamkeitsnachweise erbracht werden. Es muss sichergestellt werden, dass auch finanziell nicht gut gestellte Bürger und Bürgerinnen in der Gesundheitsversorgung Zugang zu naturheilkundlichen Therapien und Arzneimitteln haben müssen.
Der Staat hat die Aufgabe die Rahmenbedingungen für Gesundheitserziehung, Prävention, Kuration, Rehabilitation. Pflege und Finanzierung zu gewährleisten ohne in die individuelle Behandlung einzugreifen. Die Institutionen wie Leistungserbringer, Krankenkassen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen sollen in diesem Rahmen Angebote vorhalten. Die informierte Patientin und der informierte Patient müssen sich frei entscheiden können. Die Bürgerinnen und Bürger stehen im Mittelpunkt der Rahmenbedingungen und die Angebote der Institutionen richten sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Versicherten aus. Patientenorientierte Anreize fördern dabei Gesundheitsvorsorge und -versorgung.
Der Staat muss bei den Ausbildungsgängen in den Gesundheitsberufen sicherstellen, dass die Kompetenzen und das Wissen zu ganzheitlichen Ansätzen vermittelt werden. Naturheilkunde und Komplementärmedizin müssen Eingang in alle schulmedizinischen Ausbildungsgänge finden. Forschungsgelder müssen verstärkt auch für komplementärmedizinische Bereich eingesetzt werden.
Diese Erklärung wird getragen von
Dr. Barbara Steffens MdL NRW (Bündnis90/Die Grünen)
Heike Gebhard MdL NRW (SPD)
Peter Abels, European Federation for Naturopathy e.V. und Kooperation Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.
Dr. med. Ellis Huber
Peter Hansen Volkmann, Arzt
Waldemar Radtke, Mitarbeiter einer Krankenversicherung
Armin Jacoby, Fa Heel
Axel Grieben, H.K.P. Pharma
---------hier bitte abtrennen ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Ich unterstütze die Düsseldorfer Erklärung - Initiative ganzheitliche Gesundheitspolitik-
Name Vorname Anschrift Unterschrift
Zusendung per Post an EFN - European Federation for Naturopathy, Hauptstr. 108, 50226 Frechen oder
per Fax 02234.956235, E-Mail: info@efn-ev.de Danke. Rufnummer für Rückfragen: 02234-956233
ausgestrahlt news
Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt
Gemeinsam gegen Atomenergie
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.ausgestrahlt-Newsletter
10. August 2010
es schreibt: Jochen Stay
Lesen, Handeln und Weiterschicken!
Liebe Freundinnen und Freunde,
wer die letzten Tage die Medien verfolgt hat, wird es schon bemerkt
haben: Jetzt geht es in Sachen Atomenergie ans Eingemachte. Die
unterschiedlichen Akteure in der Auseinandersetzung machen mobil. Hinter
den Kulissen verhandeln Atomwirtschaft und Bundesregierung über
Brennelementsteuer und Laufzeitverlängerungen. Die verschiedenen Lager
innerhalb Union und FDP versuchen ihre unterschiedlichen atompolitischen
Vorstellungen durchzusetzen.
Inzwischen steht der Zeitplan für die Entscheidungen: Am 27. August
werden die Gutachten für das Energiekonzept der Bundesregierung
vorgestellt. Am 9. September versuchen sich die Fraktionsvorstände von
Union und FDP auf ihrer Klausurtagung zu verständigen. Am 28. September
schließlich entscheidet das Bundeskabinett. Danach soll ein neues
Atomgesetz in den Bundestag gehen.
Auch die Anti-AKW-Bewegung wird die kommenden Wochen intensiv nutzen, um
diese Entscheidungen zu beeinflussen. Höhepunkt wird dabei die
bundesweite Großdemonstration am 18. September in Berlin, die punktgenau
vor der Regierungsentscheidung stattfindet. Da kommt es wirklich auf
jede und jeden an. Deshalb bitte ich Dich: Tu alles dafür, damit
möglichst viele Menschen an dieser Demonstration teilnehmen.
Gestern berichtete die Süddeutsche Zeitung von einem möglichen
Kompromissvorschlag im regierungsinternen Atom-Streit: Einige alte AKW
werden stillgelegt – dafür sollen neuere Reaktoren deutlich länger
laufen. Die Zahl der Kraftwerke, die dabei abgeschaltet werden sollen,
liegt noch nicht fest. Und genau diese Zahl können wir in den nächsten
Wochen konkret beeinflussen. Noch nie war es für AtomkraftgegnerInnen
besser möglich, direkt Einfluss auf die Zahl der laufenden AKW zu
nehmen. Nutze die Chance!
Lies unsere Analyse zum Ringen um die künftige Atompolitik:
http://is.gd/ebc6L
Herzliche Grüße
(für das ganze .ausgestrahlt-Team)
Jochen Stay
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Inhalt
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1. Jetzt einsteigen! .ausgestrahlt-Sonderzüge am 18.9. nach Berlin
2. Jetzt spenden! Mache .ausgestrahlt handlungsfähig!
3. Jetzt buchen! Großplakat-Aktion bis 30. August verlängert
4. Jetzt mobilisieren! Alle nach Berlin!
5. Jetzt bestellen! Atommüll- Banderolen neu im .ausgestrahlt-Shop.
6. Jetzt planen! Der Zeitplan für den heißen Herbst
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1. Jetzt einsteigen! .ausgestrahlt-Sonderzüge am 18.9. nach Berlin
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Auf zur Großdemonstration nach Berlin mit den .ausgestrahlt-Sonderzügen!
Wir organisieren Sonderzüge aus Baden-Württemberg, Hessen,
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zur Demo am 18. September nach
Berlin. Die Fahrt im .ausgestrahlt-Sonderzug gemeinsam mit Hunderten
Anti-Atom-FreundInnen macht den 18.9. zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Mit Aktionsvorbereitung und gemeinsamem Pläneschmieden für die Demo und
die Zeit danach, Protest-Lieder üben, Atommüll-Fässer oder Transparente
basteln - und natürlich mit Party, Musik und mehr im
Gesellschaftswaggon. Buche jetzt Dein Ticket für die Sonderzüge aus
West- und Süddeutschland und sei dabei!
http://www.ausgestrahlt.de/sonderzug
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2. Jetzt spenden! Mache .ausgestrahlt handlungsfähig!
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An guten Ideen, wie wir den Druck auf die Bundesregierung erhöhen
können, mangelt es im .ausgestrahlt-Team nie. Doch umsetzen können wir
sie nur mit Deiner Hilfe. Die nächsten Wochen sind entscheidend für die
Mobilisierung zur Großdemo am 18.9. und um den Druck auf die
Bundesregierung zu erhöhen. Viele meinen, weil .ausgestrahlt gute Arbeit
macht, sei auch die Finanzierung gesichert. Dem ist leider nicht so. Nur
wenn wir regelmäßig kleine und große Spenden bekommen, können wir die
Pläne der Atomindustrie durchkreuzen. Hier kannst Du unsere Arbeit in
dieser entscheidenden Phase unterstützen:
http://www.ausgestrahlt.de/spenden.html
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3. Jetzt buchen! Großplakat-Aktion bis 30. August verlängert
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Die .ausgestrahlt-Großplakate mit dem Motto „Schwarz-Gelb macht nur
Müll“ verbreiten sich in der ganzen Republik und machen deutlich, welche
Folgen die Atompolitik der Bundesregierung haben wird. Wir setzen die
Plakat-Aktion fort, auch um für die Großdemo am 18.9. zu werben. Du
kannst also alleine oder mit einigen MitstreiterInnen zusammen ein
persönliches Großplakat buchen. Wie das alles funktioniert, liest Du hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/schwarz-gelb/plakate.html
Das gleiche Plakatmotiv kannst Du in den Formaten A2 und A3 im
.ausgestrahlt-Shop bestellen:
http://www.shop.ausgestrahlt.de/index.php?id=schwarz-gelb&no_cache=1
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4. Jetzt mobilisieren! Alle nach Berlin!
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Die Großdemonstration am 18.9. – zehn Tage vor der Entscheidung der
Bundesregierung über die Zukunft der Atomenergie – ist einer der
wichtigsten Termin für AtomkraftgegnerInnen in den letzten Jahren, ob
sie nah oder fern von Berlin wohnen. Sorge dafür, dass möglichst viele
Menschen von der Demo erfahren – auch wenn in den meisten Bundesländern
noch Ferien sind. Viele Möglichkeiten, für die Demonstration aktiv zu
werden, findest Du hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-atom-demo.html
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5. Jetzt bestellen! Atommüll-Banderolen neu im .ausgestrahlt-Shop.
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Tausende kleine und große Atommüll-Fässer stehen für den immer weiter
wachsenden Berg an tödlichem Strahlenmüll, der durch den Weiterbetrieb
der AKW entsteht und für den es kein sicheres Endlager gibt. Jede und
jeder ist aufgefordert am 18.9. ein kleines Fässchen nach Berlin
mitzubringen, gemeinsam tragen wir einen riesigen Atommüll-Berg im
Regierungsviertel zusammen. Auch schon im Vorfeld können die
Atommüllfässer super für die Mobilisierung in den Städten/Regionen
genutzt werden. Mit unseren Banderolen lassen sich die Atommüll-Fässchen
ganz einfach selber basteln. Jetzt kostenlos bestellen unter:
http://www.shop.ausgestrahlt.de/index.php?id=60&no_cache=1
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6. Jetzt planen! Der Zeitplan für den heißen Herbst
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Neben der Demonstration am 18.9. in Berlin gibt es noch viele weitere
regionale und bundesweite Anti-Atom-Aktionen, um jetzt Druck auf die
Bundesregierung zu machen und um das Gesetzgebungsverfahren für ein
neues Atomgesetz ab Oktober zu beeinflussen:
http://www.ausgestrahlt.de/regional/termine.html
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Aktuelle .ausgestrahlt-Pressemitteilungen
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04.08.2010:
Biblis-Deal zeigt: Auch aktuelles Atomgesetz taugt nicht dazu, AKW
stillzulegen
Atomkraftgegner fordern Ende der Strommengen-Tricksereien
http://is.gd/ebch0
09.08.2010:
"Mit zwei oder drei Bauernopfern lässt sich der Atom-Konflikt nicht
befrieden"
Atomkraftgegner bereiten Massenproteste vor und fordern echten Atomausstieg
http://is.gd/ebcjP
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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de
Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews
Montag, 9. August 2010
Campact Unsoziales Sparpaket
Newsletter 12/2010
Montag, 09. August 2010 - 245.903 Abonnenten
Reiche besteuern statt Arme schröpfen!
Im September entscheidet der Bundestag über das unsoziale Sparpaket: Es kürzt massiv bei den Armen und lässt Vermögende ungeschoren. Zeigen Sie Ihrem Abgeordneten, dass die Menschen im Land diese Politik ablehnen. Fordern Sie ein sozial gerechtes Sparpaket!
Lieber Herbert Vater,
Finanzminister Schäuble und Arbeitsministerin von der Leyen wollen große Teile des Sparpakets über Kürzungen bei Familien und Erwerbslosen finanzieren. Das Kabinett hat die Pläne bereits abgesegnet. Doch der Bundestag muss hierüber gleich nach der Sommerpause erst noch entscheiden. Dort formiert sich Widerstand gegen die unsozialen Sparbeschlüsse - auch in den Reihen von CDU/CSU und FDP.
Das Sparpaket öffnet die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter und untergräbt so den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Mit diesen Folgen der Sparpolitik wollen wir die Abgeordneten von Schwarz-Gelb konfrontieren. Wir fordern sie auf, sich vor ihren Wähler/innen im Wahlkreis zu positionieren: Wollen sie die finanziell Schwachen belasten oder stattdessen die Wohlhabenden an der Deckung des Haushaltsdefizits beteiligen?
http://www.letzte-hemden.de/spar/wk1/wkmail
Wie bei der Mehrwertsteuerentlastung für Hoteliers demonstriert die schwarz-gelbe Koalition mit dem Sparpaket einmal mehr, was sie am besten kann: Klientelpolitik für Spitzenverdiener/innen. Über ein Drittel der Einsparungen soll im Sozialressort erfolgen. Aber weil die meisten anderen Sparbeschlüsse unklar sind, kann sich dieser Anteil noch kräftig erhöhen. Selbst der Wirtschaftsrat der Union fordert mittlerweile eine größere soziale Ausgewogenheit - und will den Spitzensteuersatz anheben.
Etliche Abgeordnete von Union und FDP befürchten, dass das unsoziale Sparpaket die Stimmung im Land noch deutlicher gegen die Regierung wenden würde. Wir müssen sie darin bestärken, für deutliche Nachbesserungen zu sorgen. Statt im Sozialressort massiv zu kürzen, müssen die Abgeordneten Wohlhabende und Großverdiener/innen mit einer Vermögensteuer, einem höheren Spitzensteuersatz und einer Finanztransaktionssteuer an der Haushaltssanierung beteiligen.
Fordern Sie jetzt von Ihrem Abgeordneten eine sozial gerechte Steuerpolitik!
Hintergründe zum Sparpaket finden Sie in unserer 5-Minuten-Info
Was noch alles bei Campact passiert, lesen Sie wie immer in unserem Nachrichtenteil.
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz
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1. Öl: Über 30.000 protestieren gegen geplante BP-Ölbohrung im Mittelmeer
BP will anscheinend Fakten schaffen: Nach Medienberichten will der Ölkonzern noch in der ersten Augusthälfte mit Tiefseebohrungen im Mittelmeer beginnen. Dies ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten: Wochenlang demonstriert der Konzern der Welt, wie wenig er derlei Bohrungen im Griff hat und jetzt macht der Konzern im Mittelmeer weiter, als sei nichts geschehen. Doch der Widerstand dagegen wächst: Über 30.000 Menschen haben in den letzten Tagen bereits unseren Appell an BP unterzeichnet, auf Tiefseebohrungen zu verzichten.
Haben Sie den Appell bereits unterzeichnet?
Lesen Sie mehr im Blog...
2. Atomkraft: Mobilisieren Sie mit für die Großdemonstration am 18. September!
Die Mobilisierung für die Anti-Atom-Demonstration am 18.9. kommt in Gang: Tausende Flyer, Plakate und Aufkleber sind bereits bestellt und verschickt. Mit zehntausenden Menschen wollen wir Mitte September in Berlin auf die Straße gehen und ein kraftvolles Zeichen gegen den unverantwortlichen Atomkurs der Bundesregierung setzen. Doch bis dahin sind es nur noch wenige Wochen. Können auch Sie helfen, die Demo bekannt zu machen? Hängen Sie Plakate in Läden und an öffentlichen Orten auf und verteilen Sie Flyer im Freundes- und Bekanntenkreis!
Bestellen Sie Infomaterialien und mobilisieren Sie mit!
Mehr Infos zur Großdemonstration in Berlin...
3. Atomkraft: Der Regierung gehen die Argumente aus
"In dem Augenblick, in dem die Erneuerbaren 40 Prozent ausmachen, [...] ist die Kernenergie abgelöst", versprach Bundesumweltminister Roettgen noch Anfang des Jahres. Nur solange brauche man Atomkraft als "Brückentechnologie". Jetzt belegt die Bundesregierung, dass es gar keiner Brücke bedarf: Nach ihrer aktuellen Prognose zum Ausbau der Erneuerbaren sind die 40 Prozent bereits im Jahr 2020 fast erreicht. Konsequenterweise müsste Roettgen also für eine Verkürzung statt eine Verlängerung der Laufzeiten eintreten!
Lesen Sie mehr dazu in unserem Blog!
4. Sparpaket: Schicken Sie letzte Hemden
Im Campact-Büro stapeln sich schon überall "letzte Hemden", bemalt mit den Forderungen der Menschen aus dem ganzen Land für eine gerechtere Steuerpolitik. Wenn der Bundestag Mitte September über das unsoziale Sparpaket der Bundesregierung entscheidet, wollen wir die Hemden an einer langen Wäscheleine vor dem Reichstag in Berlin präsentieren. Puppen von Merkel und von der Leyen nehmen sie wieder ab - und damit den Ärmsten auch noch ihr letztes Hemd. Mit dieser Aktion wollen wir die Bundestagsabgeordneten auffordern, sich für eine gerechte Steuerpolitik einzusetzen - und die unsozialen Kürzungen im Sozialetat nicht mitzutragen.
Damit die Aktion beeindruckend wird, müssen wir noch viel mehr "letzte Hemden" sammeln.
Schicken Sie uns Ihr "letztes Hemd"...
Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 245.903 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!
Mit Ihrem Abo des Campact-Newsletters sind Sie Teil des Netzwerks. Unterstützen Sie Campact!
Newsletter bestellen, abbestellen oder E-Mailadresse ändern
Christoph Bautz | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de
Guten Abend an alle aus Hessen.
Ich würde gerne zu den Volksentscheiden im allgemeinen und dem im HH
durchgeführten im besonderen ein paar Zeilen schreiben.
Ich bin eigentlich ein Freund solcher Aktionen, da sie nach meiner Meinung
einen hohen demokratischen Stellenwert einnehmen (sollten)
Dummerweise funktioniert so etwas aber nicht in Deutschland. Und das hat m.E. nach mindestens folgende Gründe:
Jahrzehntelange Bevormundung durch die Politik incl. den neuerdings immer schamloseren Lügen und der Unsitte, die Politik nurmehr als Sprungbrett in die wohldotierten Pöstchen der Wirtschaft zu verstehen, haben das Vertrauen in
das gesamte System verschwinden lassen.
Eine gleichzeitige repressive Lohnpolitik und die gezielte Schwächung der Arbeitnehmer unterdrücken aus Angst vor dem Abstieg jegliches Aufbegehren.
Unsere Vergangenheit, in der sich die sozialen und politischen Extreme mehrfach abwechselten, nimmt uns heute das Vertrauen in unsere soziale und politische Kompetenz. Und dann kommt noch etwas sehr profanes hinzu: Die Deutschen sind zu dumm und zu faul. Und genau das glaube ich in HH erkannt zu haben.
In den Berichterstattungen im Vorfeld sowie im Nachgang dieses Volksentscheids wurden Interviews mit verschiedenen Personen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen gezeigt und siehe: die "bürgerlichen" waren bestens informiert und sehr offen in ihren Thesen, die im Tenor darauf abzielten, das gute Schüler durch schlechte gehemmt werden.
Die "Unterschicht" wußte teilweise nicht mal im Ansatz, um was es bei dem entscheid ging. Teilweise war es ihnen auch egal u.s.w. u.s.f.
Da frage ich mich doch: Wenn sich von denen keiner informiert und auch keiner seinen faulen Arsch vom Sessel bekommt, was soll dann an dem Ergebnis auszusetzen sein? Demokratie lebt davon, das sich alle verantwortungsbewusst mit den verschiedenen Thematiken beschäftigen (oder es zumindest probieren), um sich ein einigermaßen kompetentes Urteil zu einem Sachverhalt bilden zu können.
Und wenn man nicht willens ist, das bischen Hirn wenigstens einmal im Jahr, und auch noch zu einer wichtigen Frage den Nachwuchs betreffend, zum brummen zu bringen und dann noch lieber dieses unbeschreibliche Verblödungsfernsehen aufsaugt, anstatt mal ein paar Schritte an die Urne zu gehen, ja dann gibts nur eins: Selber schuld.
Bin sehr gespannt auf Feedback.Was ich aber keinesfalls gelten lasse ist, das von irgendwelchen Gruppierungen was gemauschelt wurde und jetzt so komische Prozentwerte rausgekommen sind. Jede der beiden betroffenen "Parteien" hatte das Recht und die Gelegenheit, Befürworter für ihre Position zu finden und zu gewinnen. Aber leider ist Bildung schon länger nicht mehr so en vogue; ohne Bildung aber keine Willensbildung.
Euch allen einen stressfreien Montag
ST.
Sonntag, 8. August 2010
Mobilfunk
Protest für Olle Johansson
29.07.2010
Prof. Olle Johansson
Mit Olle Johansson wird ein wichtiger mobilfunkkritischer Forscher in
der Ausführung seiner wichtigen Forschungsarbeiten behindert.
Diagnose-Funk steht hierzu mit Olle Johansson in Verbindung. Anfragen
bei der Rektorin Prof. Wallberg-Henriksson und weiteren Institutionen
wurden getätigt, sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Briefe hierzu
werden wir in der nächsten Zeit auf unserer Webseite veröffentlichen.
Diagnose-Funk hat eine Briefvorlage erstellt, mit der Sie Ihrem Protest
für Olle Johansson ihre Stimme verleihen können, damit er seine Arbeit
in geeigneten Räumlichkeiten fortsetzen kann. Nutzen Sie diese zahlreich
und bringen Sie diese Protestaktion bitte weiter in Verbreitung. Olle
Johanssons Arbeit ist für uns alle von großer Wichtigkeit.
Senden an: Kopie senden an:
rektorssekreterare@ki.se staffan.cullheim@ki.se
To
Prof. Harriet Wallberg-Henriksson
President of the Karolinska Institute
SE-171 77 Stockholm -Sweden
Dear Prof. Wallberg-Henriksson,
Dr. Olle Johansson at your Department of Neuroscience is one of the best
known scientists in the field of biological effects of the today's
omnipresent electromagnetic radiation. Considering the increasing damage
caused by electromagnetic fields, and the increasing number of
electrohypersensitive people, it is hard to understand why you plan to
vacate the laboratory of Dr. Johansson. Due to the low level of
electromagnetic radiation, these laboratory premises are well suitable
for his studies. If he loses these rooms as well as get his premises
even further reduced in size, the base of his work will be destroyed.
Therefore, we appeal to you to take action to ensure that Dr.
Johansson's research activities can be continued under best conditions.
In medical environmental science, your institute has earned a high
reputation with the work of Dr. Johansson. In future, Karolinska
Institute will also profit from this position.
We are hopeful that you will not give an example to the critics of the
European Environmental Agency (EEA), Prof. Jacqueline McGlade: She
points out that whistle-blowers are suffering more and more from
discrimination, loss of research funding and inappropriate attacking of
their personal scientific integrity, as it is the case in many fields of
environmental protection.
We take it for granted that you instead secure his position, his work
space and give him proper funding according to the firm statements given
by the UN regarding the human rights for persons with functional
impairments, such as electrohypersensitivity.
Yours sincerely,
Copy to:
Prof. Staffan Cullheim
Head of the Department of Neuroscience
Karolinska Institute
SE-171 77 Stockholm -Sweden
Olle Johansson muss weiter arbeiten können
Professor Olle Johansson arbeitet am angesehenen Karolinska-Insitut in
Stockholm. Johannson ist außerordentlicher Professor und
Abteilungsleiter der Abteilung für experimentelle Dermatologie in der
neurobiologischen Abteilung des Instituts in Stockholm. Er ist zudem
Professor am Königlichen Schwedischen Institut für Technik. Eines seiner
Gebiete ist die Erforschung der Wirkungen elektromagnetischer Felder und
der Elektrohypersensiblität. Seine Ergebnisse sind der
Mobilfunkindustrie ein Dorn im Auge. So schreibt er:
"Die gegenwärtigen internationalen staatlichen Sicherheitsgrenzwerte für
elektromagnetische Felder scheinen für die Gesundheit der allgemeinen
Bevölkerung überhaupt keinen ausreichenden Schutz zu bieten, wenn man
die Studien über die Funktion des Immunsystems zur Grundlage nimmt. Neue
Standards für den Schutz der Öffentlichkeit sind erforderlich, die auf
biologischer Grundlage beruhen, die die Wirkungen von
elektromagnetischen Feldern niedriger Intensität auf die Immunfunktion
und die Gesundheit berücksichtigen, von denen in der wissenschaftlichen
Literatur berichtet wird. Außerdem müssen die Erfordernisse im Bereich
der Zugänglichkeit für Personen mit der Funktionsschädigung der
Elektrohypersensibilität vollständig angesprochen und gelöst werden, wie
dies die UN-Charta 22 zu den "Grundlegenden Regeln über die Herstellung
der Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen."
Nun wurde Prof. Olle Johansson mitgeteilt, dass seine Büros und sein
Labor für andere Zwecke benötigt werden, womit seine durch Privatmittel
getragenen Experimente, die für August und September anberaumt waren, de
facto verhindert werden.
Johansson erlangte zum ersten Mal öffentliche Aufmerksamkeit, als seine
Forschungsarbeit zu verbesserten Computerbildschirmen führte, um
Büromitarbeiter vor den von ihm festgestellten negativen Auswirkungen
der durch die Monitore abgegebenen Strahlung zu schützen. Die für den
nächsten Monat geplanten Versuche sollten Replizierungen von Versuchen
von Dr. Magda Havas von der Trent University in Kanada sein.
Die Schwierigkeiten begannen für Johannsen bereits letztes Jahr, als
Staffan Cullheim, der Leiter der Abteilung für Neurobiologie sich an ihn
wendete und ihn informierte, dass er seine Räumlichkeiten sofort räumen
müsse, da sie als Stallunterbringung für Frettchen dienen sollten.
Johansson weigerte sich unumwunden und die Angelegenheit wurde fallen
gelassen. Johanssen wurde daraufhin krank und musste sich einer
Operation unterziehen. Noch während seines Genesungsprozesses kehrte er
zu seiner Arbeit zurück und war wieder mit Cullheim konfrontiert. Wieder
waren es Pläne, sein Büro und Labor für einen anderen Arbeitsbereich zu
verwenden.
Webseite:
http://www.diagnose-funk.org/politik/wissenschaftspolitik/olle-johansson/protest-fuer-olle-johansson.php
IMPRESSUM
Kompetenzinitiative I Preussenstr. 11 I D - 66386 St. Ingbert
info@kompetenzinitiative.net I www.kompetenzinitiative.net
Freitag, 6. August 2010
heute möchte ich nochmal zu einer problematischen Frage Stellung nehmen, nämlich der des Plebiszits. Anlass ist die Initiative zur Volksgesetzgebung. Einer Freundin, die mich gebeten hat, das zu unterstützen, habe ich folgendes geschrieben:
"Moin, ,
im Gegensatz zu früher bin ich mittlerweile strikt dagegen. Ich will dir auch sagen, warum: In Hamburg wurde das modernste, fortschrittlichste Schulgesetz eines deutschen Bundeslandes entwickelt. Es hat sogar, ein einmaliger Vorgang, eine Allparteien-Koalition von den Linken bis zur CDU gegeben, die sich für das neue Gesetz ausgesprochen haben. Wesentliche Inhalte waren, dass die Kids 6 Jahre gemeinsam lernen sollten, also kein Gymnasium nach der 4. Klasse für die "Elite". Lernschwache KInder und solche mit Migrationshintergrund sollten speziell IM KLASSENVERBUND gefördert werden, aber auch besonders begabte. Es sollten dafür extra 200 neue Lehrer eingestellt werden. Hinzu kommt, dass Hamburg eines der fortschrittlichsten Gesetze bez. Volksentscheid schon seit einigen Jahren hat.
Und jetzt kommt es: Ein Studienrat (Gymnasiallehrer) hat einen Bürgerentscheid in Gang gesetzt, der dieses Gesetz zu Fall gebracht hat, mit etwas über 50% bei der Abstimmung. Man muss aber wissen, dass nur 1/3 der Hamburger zur Wahl gegangen ist. D. h., 50% von einem Drittel haben das Gesetz zu Fall gebracht. Ds sind also unter dem Strich 16% der Hamburger Bürger, die gegen das Gesetz waren und haben die "Mehrheit". xy, das ist doch ein Witz!
Genau das Gleiche ist doch auch jetzt kürzlich in Bayern mit dem Rauchen passiert. Es kann doch nicht angehen, dass das Raiuchen in Knreipen ohne Essensausgabe und auch noch in einem Extraraum verboten wird. Und bei dem Volksentscheid waren die Zahlen denen in Hamburg sehr ähnlich. Dort haben also auch 15% gesagt, was die anderen 85% zu tun und zu lassen haben. Das ist keine Demokratie, sondern plebiszitäre Diktatur. Bald wird wieder ein Kinderschänder zuschlagen und dann werden solche Leute, wenn es denn ginge (glücklicherweise geht es nicht!) die Todesstrafe fordern.
Von der Schweizer Volksabstimmung über den Bau von Minaretts will ich gar nicht reden. Und das ist ein Land, das traditionell viel demokratieerfahrenen ist als wir.
Nein, da mache ich nicht mehr mit! Ich lasse mich nicht einspannen für die Diktatur des Pebiszites.
Ein schönes Wochenende wünscht Dir"
Liebe PlattformerInnen, wollt Ihr es so: http://videos.zoki.com/video_M91__FfGt8U.html? Ich bin mir sicher, dass sich einige von Euch mit meiner Auffassung schwer tun werden. Da ich bislang immer derjenige war, der die Plattform nach außen vertreten hat, möchte ich Euch meine Meinung wissen lassen. Diskussion erwünscht!
Auch Euch ein schönes Wochenende.
Herbert
Herbert Vater
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Antwort von Carola:
Lieber Herbert,liebe PlattformerInnen,
das wird wahrscheinlich eine interessante Diskussion!
Nachdem ich in München ein paar Bürgerversammlungen beobachtet habe, bekam ich zu Bürgerentscheiden auch ein sehr distanziertes Verhältnis. Es scheint dabei so zu sein, dass eine engagierte Gruppe sehr wohl ihre eigenen Interessen durchsetzen kann und sich nicht unbedingt am Wohl der Allgemeinheit oder der Mehrheit orientiert.
An der durchweg geringen Beteiligung wird sich grundsätzlich auch nichts ändern, die meisten Menschen gehen alle paar Jahre zur Wahl und möchten nicht zusätzlich alle paar Monate über irgendetwas abstimmen müssen.
Anlässlich der letzten Volksbegehren standen in der SZ ein paar sehr schön formulierte Leserbriefe zu dieser Problematik, die ich auszugsweise zitiere:
".... Man muss nicht das Volk vor dem Volk schützen, aber doch weniger durchsetzungsfähige vor durchsetzungsfähigeren Interessengruppen. Einen Glauben an den stets stärker am langfristigen Gemeinwohl als am Eigennutz orientierten Menschen wäre wohl selbst Carlo Schmid als zu utopisch erschienen."
"...Zwei entscheidende Probleme von Volksabstimmungen: Die Höhe des Quorums und wer die abzustimmende Frage formulieren darf.... Nicht hinnehmbar sind Abstimmungsergebnisse, die durch eine aktivierte Minderheit zustande kommen, während die Mehrheit den Parlamentsbeschlüssen vertraut und deshalb gar nicht erst zur Abstimmung geht. ... Leider wetteifern die Anhänger von Plebisziten populistisch und scheindemokratisch um möglichst niedrige Quoren und verschärfen damit das Problem von Minderheitssiegen. Und dass die Formulierung der Abstimmungsfrage entscheidenden Einfluss auf das Abstimmungsverhalten hat, weiß jeder, der sich mit Umfragen und ihrer Interpretation befasst hat. Wer würde nicht gern einer Initiative zustimmen, die sich mit dem Spruch "Wir wollen lernen" profiliert?....."
"Wir leben in einer Zeit der kollektiven Verblödung.... Glaubt denn jemand, dass unsere Bevölkerung genügend Hintergrundwissen hat, über eine EU-Verfassung abzustimmen? Man kann allerdings so lange abstimmen lassen, bis es "passt", so geschehen in Irland. Bei aller Kritik an unseren Politikern traue ich diesen doch mehr politischen Sachverstand als der Mehrheit unserer Bevölkerung zu...."
".... Vielmehr haben die Väter unseres Grundgesetzes die represäntative Demokratie begründet und nicht die direkte. Dass an diesen Grundfesten unserer Demokratie nicht gerüttelt werden darf, zeigen die Bürgerentscheide zum Rauchverbot in Bayern und zum Schulgesetz in Hamburg: Hier wie dort werden Gesetze gekippt, mit einer "Mehrheit" von etwa 60%, aber nicht der Wahlberechtigten, sondern derjenigen, die zur Abstimmung gehen, in beiden Fällen jeweils ein Drittel, in HH haben also lediglich ein Viertel der Wähler die alte Schulform durchgesetzt. Beide Plebiszite sind also nicht ansatzweise Ausdruck einer kollektiven Verantwortung für das Gemeinwesen: In HH haben sich diejenigen durchgesetzt, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres Intellektes, vielleicht auch ihrer finanziellen Verhältnisse in der Lage sind, ihrer "Volksstimme" Ausdruck zu verleihen, und haben damit die Mehrheit kujoniert, die dringend darauf angewiesen wäre, dass die Chancengleichheit ihrer Kinder verbessert wird... Es rüttelt an den Grundfesten unserer Verfassung, wenn zukünftig die Minderheit die Mehrheit kujoniert, aber auch, wenn die Minderheiten der Rechte beraubt werden, die sie brauchen, um als Minderheit in der Mehrheit zu leben."
Allen ein schönes Wochenende und viele Grüße
Carola
Dienstag, 3. August 2010
Greenpeace
Liebe PlattformerInnen,
unter diesem link findet Ihr das neue Greenpeace-Magazin
This ad will send a powerful message to Washington to use Big Oil’s donations to save pelicans, endangered sea turtles and other wildlife threatened by the Gulf oil disaster.
Donate $15.00, $30.00, $33.33 or whatever you can afford today to help run our new ad, provide a voice for wildlife in Washington, DC and save pelicans, sea turtles and other imperiled wildlife.
We need to raise $25,000 by Thursday morning. Please forward this message to encourage friends to support our efforts.
Dear Herbert,
In the Gulf of Mexico…
Oil-coated brown pelicans are struggling for life, their feathers fouled by the toxic aftermath of the Deepwater Horizon oil slick.
Young endangered sea turtles are now making their way into toxic waters across oily beaches; and
Bluefin tuna – already at risk of extinction – now swim through deadly oil.
In Washington, DC, Congress is awash in political contributions from Big Oil, making policies that benefit the oil and gas industry and hurt our wildlife.
Help us hold Big Oil and their allies in Congress responsible for the Gulf oil disaster. Please donate $15.00, $30.00, $33.33 or whatever you can afford today to help us run our new ad in Roll Call – one of the most widely read publications in Washington.
Already, more than 27,000 concerned people like you have called on their representatives and senators to donate campaign cash from Big Oil to on-the-ground efforts to save wildlife.
Now we’re taking your message directly to Congress and shining a spotlight on the poisonous effects of oil money in politics with a half-page ad in one of the top must-read publications for lawmakers in Washington, DC.
We plan to run this powerful new ad in Thursday’s edition of Roll Call, but we need to raise $25,000 by Thursday morning for this and other efforts to provide a voice for our wildlife.
Please donate now to help run our ad and support our other wildlife-saving efforts.
The toxic influence of oil money in politics is as obvious as the dead birds, sea turtles and other wildlife that their agenda helped create.
In advance of November’s elections, the oil and gas industry has donated nearly $14 million in political contributions to candidates and Members of Congress. [1] And they’re seeing a profitable return on their investment.
So far, members of the Senate – who have received nearly $3 million this election cycle [2] – have failed to act on legislation to curb carbon pollution that fuels global warming and move America away from its dangerous addiction to fossil fuels.
In the House of Representatives – where members have taken more than $4.7 million in political contributions – lobbyists for the oil and gas lobby have successfully stymied efforts to reform the industry and improve oversight of dangerous offshore drilling.
The Washington Post reports:
With more than 600 registered lobbyists, the [oil and gas] industry has among the biggest and most powerful contingents in Washington. Its influence has been on full display in the wake of the BP oil disaster: Proposals to enact new restrictions or curb oil use have stalled amid concerted Republican opposition and strong objections from Democrats in oil-producing states. [3]
Such influence comes at a terrible price for our wildlife.
Lax oversight by Congress and federal regulators set the stage for the Gulf oil disaster – a catastrophe that has killed thousands of birds, hundreds of sea turtles and dozens of marine mammals (and those are just the reported numbers).[4] Meanwhile, inaction on comprehensive climate change and energy legislation is threatening the very survival of America’s polar bears and other species.[6]
That’s why we’re calling on the politicians in Washington, DC to get oil money out of politics and put it to good use – saving the lives of sea turtles and other wildlife threatened by the Gulf oil disaster. Will you support our fight?
Please donate now to help run our new ad, clean up Congress and save sea turtles that are just now hatching.
With your help, we can save wildlife… and change the way Washington does business. Please donate now.
Respectfully,
Rodger Schlickeisen
President
Defenders of Wildlife Action Fund
P.S. We have roughly 48 hours to raise the money we need to run this ad. Please make a secure donation online now or call 1-800-425-4632 to contribute by phone.
Notes
[1] http://www.opensecrets.org/industries/contrib.php?cycle=2010&ind=E01
[2] http://www.opensecrets.org/industries/summary.php?ind=E01&cycle=2010&recipdetail=S&mem=Y
[3] http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/07/21/AR2010072106468.html?hpid%3Dtopnews&sub=AR
[4] http://www.defendersblog.org/
[5] http://news.nationalgeographic.com/news/2007/09/070910-polar-bears.html
[6] http://www.guardian.co.uk/science/2006/jul/20/biodiversity.conservationandendangeredspecies
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BP und Campact
Gemeinsam können wir die dreisten Pläne von BP durchkreuzen! Das Unternehmen kämpft schon jetzt mit seinem ramponierten Image und wird auf Protest der hiesigen Konsument/innen sehr sensibel reagieren. Schließlich ist BP mit der Marke Aral bundesweit Marktführer beim Betrieb von Tankstellen.
Appellieren Sie an BP, die neue Tiefseebohrung zu stoppen!
Der Hunger nach neuen Ölquellen hat in den letzten Jahren zu einer enormen Zunahme von Tiefseebohrungen geführt. Dabei existiert für Bohrungen ab 200 Meter Tiefe keine Technik, mit der Störfälle zuverlässig behoben werden könnten. Taucher können hier auf Grund extremen Drucks, völliger Dunkelheit und eiskalten Temperaturen nicht zum Einsatz kommen und die eingesetzten Roboter scheiterten im Golf von Mexiko regelmäßig.
Die Rechte für die Bohrungen in der Mittelmeerbucht Große Syrte hat BP vor drei Jahren von Libyen für 900 Millionen Dollar erworben - die bis dato größte Einzelinvestition in der Geschichte des Konzerns. Doch noch ist offen, ob BP sich wirklich traut, nach der gigantischen Ölpest im Golf von Mexiko die nächste Tiefseebohrung in über 2.000 Meter Tiefe zu starten. Jetzt kommt es auf unseren Protest an!
Verlangen Sie von BP, die Tiefseebohrungen zu unterlassen!
Was sonst bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz
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1. Atomkraft: Bereiten Sie Atompolitiker/innen einen "Heißen Sommer"!
In möglichst vielen Wahlkreisen wollen wir am 21. August "mal richtig abschalten" - und die Bundestagsabgeordneten weiter unter Druck setzen, endlich die Atomkraftwerke abzuschalten. In etlichen Städten sind Campact-Aktive bereits dabei, die Aktionen vorzubereiten. Doch durch die Urlaubszeit haben wir bislang weniger Rückmeldungen als gedacht. Können auch Sie eine Aktion bei Ihnen vor Ort organisieren? Wir unterstützen Sie dabei!
Melden Sie sich bei uns (bis Donnerstag Abend) und organisieren Sie mit!
2. Campact: Transparente Finanzen in der Zivilgesellschaft
In der Bundesrepublik gibt es keine einheitlichen Veröffentlichungsregeln für gemeinnützige Organisationen. Doch wer für das Gemeinwohl aktiv ist, sollte der Öffentlichkeit auch sagen, woher die finanziellen Mittel für die Arbeit stammen und wofür genau sie verwendet werden. Das sind die Ziele der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, die Transparency International mit weiteren Trägern ins Leben gerufen hat. Campact unterstützt diese Initiative und veröffentlicht daher einen Transparenzbericht.
Lesen Sie den Campact-Transparenzbericht!
3. Campact: Organizer/in bei Campact werden
Wir suchen zum 1. Oktober 2010 oder früher eine/n Organizer/in, der/die unsere
CampaignerInnen bei der Durchführung von Aktionen und Kampagnen unterstützt. Die Stelle (39h/W) ist unbefristet und wird in Anlehnung an TVÖD 8 bezahlt.
Weitere Informationen...
Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 242.657 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!
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