Montag, 27. September 2010

Mit Ihrer Stimme können wir es erreichen: Uran-Grenzwert und Smiley-System!

die Nachrichten in der vergangenen Woche überschlugen sich. Gleich in zwei Kampagnen konnte foodwatch wichtige Teilerfolge erreichen: Die Bundesregierung hat endlich erstmals eine gesetzliche Höchstgrenze für Uran im Trinkwasser vorgelegt. Und die Hauptstadt will in Sachen Smiley-System Nägel mit Köpfen machen – und als erstes Land die Hygienekontrollen von Lebensmittelbetrieben veröffentlichen.

Beide Themen hatte foodwatch überhaupt erst auf die politische Agenda gebracht. Politischen Handlungsdruck konnten wir jedoch nur mit Ihrer Unterstützung erreichen: Erst, wenn den verantwortlichen Politikern klar ist, dass viele Wähler unsere Forderungen teilen, handeln sie. Dafür sind unsere E-Mail-Aktionen so wichtig. Sie zeigen, wie viele Menschen hinter den foodwatch-Positionen stehen.

Bei beiden Themen ist jedoch längst nicht alles erreicht – deshalb bitten wir Sie jetzt erneut um Ihre Hilfe.

Es ist richtig und überfällig, dass eine gesetzliche Höchstgrenze für Uran im Trinkwasser festgelegt wird. Nur: Der von der Bundesregierung vorgeschlagene Wert von 10 Mikrogramm pro Liter ist zu hoch, um Kleinkinder und Säuglinge wirksam zu schützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA von 2009, die Deutschland eigens in Auftrag gegeben hatte. Die Bundesregierung ignoriert das. Für Mineralwasser will sie zudem gar kein Uran-Limit festlegen. foodwatch will weiter Druck machen und fordert einen Grenzwert von 2 Mikrogramm, für Trink- und Mineralwasser gleichermaßen. Auch die Kleinsten und Schwächsten müssen geschützt werden! Bitte unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion für sichere Uran-Grenzen unter:

http://www.foodwatch.de/uran-aktion

Auch beim Smiley-System ist vieles noch nicht entschieden. Berlin hat angekündigt, dass von Juli 2011 an direkt in den Lebensmittelbetrieben über die Ergebnisse der jüngsten Kontrollen informiert wird. Mit Smiley-Symbolen genau wie in Dänemark, so, wie es foodwatch seit bereits fünf Jahren fordert. Ein echtes Leuchtturmprojekt – das es den anderen Bundesländern schwer macht zu erklären, warum Smileys bei ihnen nicht möglich sein sollen. Dennoch ist völlig offen, ob die anderen Länder nachziehen. Denn es regt sich Widerstand, angetrieben von der einflussreichen Gaststätten-Lobby, vor allem in Süddeutschland. Wir meinen: Smileys sollten in ganz Deutschland Schluss machen mit der Geheimniskrämerei bei Lebensmittelkontrollen! Machen Sie den Verbraucherministern aller Bundesländer jetzt klar, dass die Verbraucher das dänische Smiley-System für ganz Deutschland wollen und unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion unter:

http://www.foodwatch.de/smiley-aktion

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

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PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Fördermitglied:


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